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Künstliche Intelligenz optimiert freie Ladeflächen

Veröffentlicht am 04.08.2022
Auf der diesjährigen IAA TRANSPORTATION (Halle 12, Stand C29) präsentiert das Technologieunternehmen Continental ein breites Portfolio an Produkten, Technologien und digitalen Lösungen rund um die Themen Nachhaltigkeit, vernetzte Nutzfahrzeuge, Datenbankdienste sowie sicherer und fairer Transport. Das Motto lautet „Mastering Challenges. Seizing Opportunities. Together.“ Besucher des Continental-Standes können sich über intelligente Fahrerassistenzsysteme und autonome Fahrfunktionen, vollständig vernetzte Komponenten, Services zur Verbesserung der Compliance, High Performance Computing, nachhaltige Reifen für Nutzfahrzeuge und weitere Themen informieren. Die wichtigste Fachmesse für die Bereiche Logistik, Nutzfahrzeuge, Busse und den Transportsektor findet in diesem Jahr in Hannover vom 20. bis 25. September statt.

Ein Highlight ist die auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Lösung zur Erfassung des verfügbaren Laderaums von Lkw, Sattelaufliegern und Anhängern. Damit erhalten Flottenmanager per Smartphone genaue digitale Informationen darüber, wie viel Fracht noch verfügbar ist. In Kombination mit intelligenten Tachografen oder entsprechenden Gewichtsdaten aus der Flottenmanagementsystem-Schnittstelle kann die Disposition optimiert werden. Beispielsweise können Sie einer digitalen Frachtbörse freie Kapazitäten zur Verfügung stellen, damit mehr Strecken ausgelastet gefahren werden können.

„Die Logistikbranche steht aktuell vor großen Herausforderungen. Immer mehr Fracht muss mit immer weniger Fahrern transportiert werden“, sagt Dr. Ismail Dagli, Leiter des Geschäftsfelds Smart Mobility bei Continental. „Mit unserer Lösung unterstützen wir die Flottenmanager nicht nur dabei, ihre Transportkapazitäten optimal auszulasten und damit ihre Flotte effizienter zu machen. Indem Flotten Kraftstoff und CO₂ einsparen, können sie zudem einen aktiven Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der Logistik leisten.

Flotteneffizienz optimieren – Auslastung steigern!

Nicht ausgelastete oder komplette Leerfahrten sind im Güterverkehr keine Seltenheit. Laut der jährlich vom Kraftfahrtbundesamt erstellten amtlichen Güterverkehrsstatistik haben Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen im Jahr 2020 allein in Deutschland mehr als 150 Millionen Leerfahrten absolviert. Flottenmanager können diesen Leerfahren entgegenwirken, insbesondere indem sie proaktiv nach zusätzlichen Frachtaufträgen suchen und ihre Flotte besser auslasten. Dafür benötigen wir allerdings relevante Daten, die nicht nur die aktuelle Position und das Ladungsgewicht des Fahrzeugs zeigen, sondern auch, welcher Lademeter noch frei ist. Eine neue Lösung liefert letzteres in Echtzeit

Schnell und einfach: Ladungsmenge in sekundenschnelle ermitteln

Die Lösung ist für Fahrer, Rampenagenten und Disponenten äußerst einfach zu bedienen: die Fahrer verwenden Standard-Smartphones, um Fotos von der Ladefläche zu machen. Dieses Bild wird in die Continental-Cloud hochgeladen, wo das eigentliche „Denken“ stattfindet – die Berechnung des verfügbaren Laderaums mithilfe eines von Continental entwickelten KI-Algorithmus. Wenn Fahrer Informationen manuell bearbeiten oder hinzufügen möchten, bevor sie sie in die Cloud hochladen, können sie dies auch über ihr Smartphone tun. Die Daten können dann an eine Planungssoftware übertragen werden. Insgesamt dauert dieser Vorgang bei guter Verbindung nur wenige Sekunden. Mit Daten zum verfügbaren Gewicht, die ein intelligenter Fahrtenschreiber, beispielsweise über eine VDO-Anbindung, oder eine FMS-Schnittstelle über ein herkömmliches Telematiksystem erhält, können Disponenten Zuladungen optimal koordinieren.

„Damit hat der Disponent präzise und verlässliche Daten zur Ladung in seinem System, die nicht nur auf einer Schätzung beruhen. Die Laderaumkapazität kann der Disponent dann bei Frachtbörsen anbieten oder bei größeren Flotten auch intern verteilen“, sagt Jörg Lützner, Leiter des Innovationsmanagements im Geschäftsbereich Smart Mobility und verantwortlich für die Entwicklung der Lösung. „Technologisch basiert die darin verwendete KI auf der jahrelangen Erfahrung, die wir in zahlreichen Projekten rund um die Fahrerassistenz und das autonome Fahren gesammelt haben.“

Nachdem der Prototyp in der rund zweijährigen Entwicklungsphase schon beachtliche Ergebnisse geliefert hat, freut sich das Team nun auf noch mehr Daten aus dem realen Einsatz:


„Das ist der Vorteil, wenn man Künstliche Intelligenz einsetzen kann“, so Jörg Lützner, „mit jeder Nutzung lernt sie dazu und wird damit stets besser.“

Auf der IAA TRANSPORTATION erleben Besucher auf dem Continental Messestand (Halle 12, Stand C29) nicht nur das Trailer Capacity Assessment, sondern viele weitere Lösungen für die großen Herausforderungen der mobilen Zukunft im Güterverkehr. (Quelle: Continental Automotive Technologies)

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