Knorr-Bremse: Keine HELLA-Akquisition

Veröffentlicht am 09.07.2021

Der Vorstand der Knorr-Bremse AG hat entschieden, den möglichen Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der HELLA GmbH & Co. KGaA nicht weiterzuverfolgen. Letze Woche wurde bekannt, dass Knorr-Bremse AG Interesse an der Akquisition von HELLA geäußert hatte. Nach sorgfältiger Analyse bewertet der Vorstand die Möglichkeiten des Transfers von Schlüsseltechnologien und Produkten auf das eigene Produktportfolio als nicht ausreichend zur Realisierung der erwarteten Synergien.

Der Vorstand der Knorr-Bremse AG unternimmt laufend strategische Überlegungen zur Weiterentwicklung des Konzerns. Im Vordergrund steht dabei organisches Wachstum. Darüber hinaus werden Chancen zur Steigerung des Unternehmenswertes auch durch Zukäufe oder Partnerschaften sondiert.

Kein ausreichender Mehrwert

„Wir ziehen jederzeit Möglichkeiten wertsteigender Transaktionen mit international führenden Unternehmen in Betracht. Deshalb haben wir uns HELLA angeschaut. Allerdings haben sich für uns Chancen für einen möglichen Transfer von Kompetenzen speziell in den Nutzfahrzeugbereich nicht in ausreichendem Maße bestätigt. Eine Akquisition würde daher nicht hinreichend zusätzlichen Wert für unsere Aktionäre schaffen“, sagte Dr. Jan Mrosik, Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG. „Knorr-Bremse hat eine klare Strategie, die auf profitablem Wachstum und einem resilienten Geschäftsmodell aufbaut. Wir werden unser nachhaltiges Wachstum und unseren erfolgreichen Weg als Systemzulieferer auch in Zukunft fortsetzen.“

Quelle: Knorr-Bremse

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