Sprit sparen mit Continental-Reifen

Veröffentlicht am 20.04.2022

„Schwarzes Gold“ ist ein umgangssprachlicher Begriff, wenn es um Öl und seine Endprodukte geht. Benzin und Diesel scheinen jetzt einen extravaganten Wert zu haben. Der Fahrer stöhnt bei einem hohen Preis an der Zapfsäule. Erhöhte Kosten sind die Hauptsorgen für Verlader und Flottenmanager. Es gibt einen guten Grund. Der Logistikverband warnt vor einer Pleitewelle. Ohne Kraftstoff läuft in der Transportbranche nichts. Die Devise lautet einmal mehr: Kraftstoff sparen. Genau hier kommen Reifen ins Spiel. Sie spielen neben anderen Faktoren eine zentrale Rolle beim Kraftstoffverbrauch. Daher stellt Continental seit Langem den Einfluss des Reifens auf den Verbrauch in den Mittelpunkt der Forschungs und Entwicklungsarbeit. Das Ziel: Lösungen, die den Spritverbrauch und die CO2-Emissionen kontinuierlich senken.

Weniger Sprit verbrauchen: kosteneffizient UND nachhaltig sein

Laut EU-Zahlen ist etwa ein Viertel der CO2-Emissionen des europäischen Straßen- und Transportsektors auf schwere Nutzfahrzeuge zurückzuführen. Um jedoch die Klimaziele der EU erfüllen zu können, müssen Flottenbetreiber die CO2-Emissionen ihrer Flotte bis 2030 um 30 % reduzieren. CO2 sparen heißt Kraftstoff sparen. Angesichts der historisch hohen Kraftstoffpreise ist die Möglichkeit, Kraftstoff zu sparen, umso wichtiger.

„Der Rollwiderstand eines Reifens ist für bis zu 30 Prozent des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen eines Lkw verantwortlich“, sagt Hinnerk Kaiser, Leiter der Reifenentwicklung Bus- und Lkw-Reifen von Continental.

Kriterien wie Reifenfülldruck, Fahrzeugauslegung, Ladungsverteilung, Laufleistung, Traktion und Reifenperformance sind für den Kraftstoffverbrauch und damit für den CO2-Ausstoß von Bedeutung. Der mit Abstand wichtigste und einflussreichste Faktor bleibt jedoch der Rollwiderstand. Hier geht es immer wieder darum, den Zielkonflikt zwischen geringem Rollwiderstand auf der einen und sicherheitsrelevanten Eigenschaften wie Grip und Handling auf der anderen Seite zu überbrücken.

Laufstreifenmischung als Schlüssel

Kriterien wie Reifendruck, Fahrzeugdesign, Lastverteilung, Laufleistung, Traktion und Reifenleistung sind wichtig für den Kraftstoffverbrauch und damit den CO2-Ausstoß. Der bisher wichtigste und einflussreichste Faktor bleibt jedoch der Rollwiderstand. Dabei ist es immer wieder ein Problem, den Zielkonflikt zwischen geringem Rollwiderstand einerseits und sicherheitsrelevanten Eigenschaften wie Grip und Handling andererseits zu überbrücken. Continental beginnt gezielt mit der Laufflächenmischung. Diese sollten auf geringe Reibung ausgelegt sein, ohne Grip oder Laufleistung zu beeinträchtigen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Die Laufflächen und Seitenwände sind Biege-, Knick- und Scherkräften ausgesetzt. Hintergrund: Auf Reifen wirken während der Fahrt verschiedene Kräfte ein. Durch die ständige Verformung und Wiederherstellung der ursprünglichen Form des Reifens wird ein Teil der Energie in Wärme umgewandelt. Dies ist ein Prozess, der als Hysterese bezeichnet wird.

„Diese ist eine der Hauptursachen für den Rollwiderstand von Reifen“, sagt Kaiser. „Bei der Hysterese geht Energie in Form von Wärme verloren, die durch den Kraftstoffverbrauch kompensiert werden muss, um das Fahrzeug in Bewegung zu halten.“

Genau da zeige sich, wie wichtig die richtige Reifenwahl für den entsprechenden Einsatzzweck ist. Continental unterstützt Flottenmanager dabei mit dem Reifen-Finder.

Weniger ist mehr

Niedriger Rollwiderstand und niedriger Kraftstoffverbrauch – diese Gleichung zeigt auch die Weiterentwicklung der Reifenfamilie Conti EcoPlus und Conti EcoRegional. Die innovative Reifengummimischung macht es möglich. Die Premium-Reifen tragen dazu bei, die Flottenkosten zu senken und die CO2-Emissionen zu reduzieren, ohne die Laufleistung und Haltbarkeit zu beeinträchtigen. Besonders im Mischgebietsverkehr bietet der EcoRegional je nach Fahrprofil des Fahrers erhebliche Einsparpotenziale.

Wenn es um Kraftstoffeinsparung geht, sind die Themen VECTO und EU-Emissionsschutz auch für die Transportbranche relevant. Um die Transparenz bei der Reifenwahl zu erhöhen, bietet Continental daher CO2- und Kraftstoffrechner auf Basis von VECTO-Simulationstools an. Mit diesem Rechner können Flottenbetreiber die Menge an Emissionen und Kraftstoff berechnen, die sie durch die Wahl der richtigen Reifen einsparen können.

„Wir freuen uns, unseren Kunden mit dem neuen Rechentool einen weiteren Ansatz bieten zu können, ihr Handeln noch stärker an der Nachhaltigkeit zu orientieren“, sagt Enno Straten, der das Marketing des Reifenersatzgeschäfts in EMEA bei Continental verantwortet.

Das Zusammenspiel von Reifenwahl, Reifenaufbau, Reifendruck und Rollwiderstand trägt entscheidend zum Kraftstoffverbrauch und zur Einsparung der Flotte bei. Die derzeit stark steigenden Kraftstoffpreise und die wachsende Forderung nach CO2-Reduktion und mehr Nachhaltigkeit haben das Thema Kraftstoffeinsparung in den Fokus gerückt. Wirtschaftlichkeit, Existenzsicherung, Lieferkette und nicht zuletzt für unsere Umwelt. Continental bietet Lösungen, um die Herausforderungen mit Flottenmanagern erfolgreich zu meistern. Quelle: Continental

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