Leistungssteigerung durch Motul Inject System

Veröffentlicht am 24.02.2021

Leistungssteigerung und geringerer Kraftstoffverbrauch mit dem neuen Motul Inject System. Aftermarket-Update im Gespräch mit Markus Volkart. Markus Volkart ist seit 2013 bei Motul tätig. Begonnen als Gebietsverkaufsleiter, übernahm er dann 2019 als Key Account Manager den Aufbau und Steuerung der Motul Konzepte. Seit 2021 fungiert er als Business Development Manager und entwickelt neue Geschäftsbereiche in den Feldern Additive, Heavy Duty, Power Generation und eben Performance Service (Inject).

Neben dem Getriebeservicegerät MotulEvo bieten Sie seit dem vorherigen Herbst mit Motul Inject System eine weitere Werkstattausrüstung an. Wie kam es zu dieser Entscheidung jetzt auch ein Reinigungssystem für Injektoren und Einspritzdüsen anzubieten?

Markus Volkart: Mit unseren Konzept Motul EVO, haben wir eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die darauf basiert, unseren Kunden eine komplette Lösung zu einer aktuellen Problemstellung anzubieten. Mit Motul Inject schreiben wir diese Geschichte fort, und auch hier steht im Fokus, unseren Kunden ein Konzept anzubieten, das als Zusatzservice unkompliziert mit den Werkstattalltag integriert werden kann und sich einem sehr aktuellen Thema am Markt widmet.

Das Motul Inject System säubert verschmutze Luftansaug- und Kraftstoffsysteme. Die Reinigung wirkt sogar weiteren Ablagerungen entgegen. Was ist das Geheimnis dieser gründlichen Reinigung?

Markus Volkart: Mit dem Motul Inject klinken wir uns in das Herz-Kreislaufsystem des Fahrzeuges. Dabei wird das Fahrzeug mit dem purem Reinigungsadditiv betrieben während des kompletten Reinigungsvorgangs. Dadurch erreichen wir einen sehr hohen Reinigungsgrad mit unseren Additiven im Vergleich zu einer Zugabe in den Tank, wo das Additiv mit einer großen Menge an Kraftstoff verdünnt wird.

Dadurch führt es zu Leistungssteigerung und geringerer Kraftstoffverbrauch. Zu welchem Zeitpunkt empfehlen Sie eine Reinigung?

Markus Volkart: Additive haben den Job durch die Reinigung und Anwendung, das Fahrzeug wieder zurück in den Zustand ohne die betriebsbedingten Verschmutzungen zu versetzen. Verkokungen und Verklebungen von Injektoren und Ansaugsystemen, können sich negativ auf die Leistungsentfaltung, das Ansprechverhalten und den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs auswirken. Wir empfehlen durch eine prophylaktische Anwendung einmal jährlich, diesem vorzubeugen.

Was empfehlen Sie der Werkstatt, wie Sie die Reinigung dem Kunden und die entsprechende Mehrkosten erklären sollen?

Markus Volkart: Letztlich ist eine komplette Anwendung mit der 3 in 1 Lösung sehr günstig im Vergleich zu möglichen Folgekosten bei defekten Komponenten. Hinzu kommt, dass es natürlich auch die Option gibt, dem Kunden nur eine punktuelle Anwendung anzubieten, z.B. nur eine Reinigung der Drosselklappe. Dadurch ist man dem Kunden gegenüber sehr flexibel damit.

Bei wie viel Kilometer Fahrleistung rechnen sich die möglichen Kosten für eine „frühzeitige“ Reinigung?

Markus Volkart: Da diese Verschmutzungen zu meist mit einem erhöhtem Kraftstoffverbrauch am Fahrzeug einher gehen, rechnet sich oft die Anwendung schon direkt nach dem Besuch in der Werkstatt. Zeitgleich stellen wir auch fest, dass Fahrzeuge mit sehr wenig Fahrleistung, also typische Kurzstreckenfahrzeuge sehr häufig mit diesen Problemen zu tun haben. Deshalb sehen wir den Vorteil einer Anwendung unabhängig von den Kilometern mehr darin sich vor eventuellen Ausfallzeiten und Folgekosten zu schützen.

Vielen Dank für das Gespräch.

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