Hella Pagid erweitert Produktportfolio

Hella Pagid erweitert Produktportfolio um weitere Bremsbeläge für Elektro- und Hybridfahrzeuge

  • Vorder- und Hinterachs-Bremsbeläge für Vielzahl von Elektro- und Hybridfahrzeuge ab sofort verfügbar
  • Umweltschonende kupferfreie Reibbelag-Rezepturen für optimale Bremscharakteristika

Hella Pagid, der Essener Bremssystemspezialist für den freien Teilemarkt und Gemeinschaftsunternehmen der Automobilzulieferer TMD Friction und HELLA, erweitert das Produktportfolio im Bereich Scheibenbremsbeläge für Elektro- und Hybridfahrzeuge.

„Die Elektrifizierung in der Automobilindustrie schreitet kontinuierlich voran. Mit unserer Sortimentserweiterung begegnen wir nicht nur diesem Trend, sondern sind dem Markt bereits einen Schritt voraus“, sagt Thomas Gorkow, Director Produktmanagement und Marketing bei Hella Pagid.

Das Produktportfolio von Hella Pagid umfasst demnach neben Bremsbelägen für die Tesla Modelle S oder X, auch Bremsbeläge der Fahrzeuge BMW i3 / i3 s sowie des VII e-Golf von VW. Weiterhin wird eine Vielzahl an Hybridfahrzeugen abgedeckt, darunter das BMW-Modell i8, der BMW 530 e iPerformance, die e-tron Version des AUDI Q7, die Mild-Hybrid Version des AUDI A6 sowie zahlreiche Volvo Hybrid-Modelle, wie die aktuelle XC Hybrid-Linie, der V60 II, V90 II sowie der S90 II. Sämtliche Bremsbeläge erfüllen dabei höchste Anforderungen an Bremsperformance und -komfort sowie Langlebigkeit. Zudem sind die Bremsbeläge kupferfrei.

Bei der Produktentwicklung nehmen Umweltschutz und -verträglichkeit schon heute eine wesentliche Rolle ein. Die Aspekte werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Hierbei ist vor allem der Kupferanteil der Bremsbeläge von Relevanz. Bis 2021 dürfen beispielsweise in den USA keine Bremsbeläge mehr vertrieben werden, die einen Kupferanteil von mehr als 5 Prozent haben. Bis 2025 müssen die Bremsbeläge hier vollständig kupferfrei sein. Hella Pagid hat sich zum Ziel gesetzt, sein weltweites Sortiment schon vorher komplett auf kupferfreie Bremsbeläge umzustellen.

„Fast das gesamte Sortiment der Scheibenbremsbeläge ist mit einem Kupfergehalt von unter 0,5 Prozent im Verhältnis zum Gesamtgewicht laut Klassifikation bereits heute kupferfrei“, sagt Thomas Gorkow.

Die Vorder- und Hinterachs-Bremsbeläge für sämtliche Elektro- und Hydbridfahrzeuge erfüllen diese strengen Auflagen ebenfalls und sind mit dem entsprechenden Blatt-Symbol (N – kupferfrei) gekennzeichnet.

Die kupferfreie Rezeptur der Bremsbeläge ist nicht nur umweltschonend, sondern zusätzlich exakt auf die jeweiligen Fahrzeugtypen, Bremsanlagen, Motorleistungen, Fahrlasten und Bremscharakteristika ausgelegt.

„Elektro- und Hybridfahrzeuge haben eines gemeinsam – durch den linearen Drehmomentverlauf erreichen sie hohe Geschwindigkeiten in kürzester Zeit, weshalb eine exzellente Bremsperformance wichtig ist“, sagt Timo Krämer, Marketing Manager bei Hella Pagid.

Dem trägt die Reibbelag-Rezeptur Rechnung. Die Eigenschaften hat das Unternehmen im konzerneigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum auf Reibwert, Pedaldruck und Heiß-Verschleiß getestet. Daneben übertreffen die Bremsbeläge die ECE-Regelung 90.

Quelle: HELLA

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