Johnson Controls Batterieproduktion

Johnson Controls startet Batterieproduktion für Start-Stopp-Fahrzeuge in China

  • 40 Prozent aller Neufahrzeuge in China können mit fortschrittlichen Batterien ausgerüstet werden.
  • Kraftstoffeinsparung von bis zu 5 Prozent möglich

Shanghai, China – 21. April 2015. Johnson Controls nimmt in China die Produktion fortschrittlicher Bleibatterien für Start-Stopp-Fahrzeuge auf, um die Automobilhersteller bei der Einhaltung der immer strengeren Bestimmungen für Abgasemissionen und Kraftstoffeffizienz zu unterstützen.

„Wir freuen uns, die Auslieferung der ersten vor Ort produzierten Starterbatterien bekannt geben zu können, die Start-Stopp-Fahrzeuge lokaler und globaler Automobilhersteller in China mit Energie versorgen werden“, sagte Kenneth Yeng, Vice President & General Manager, Johnson Controls Power Solutions China.

Johnson Controls geht davon aus, dass bis 2020 pro Jahr 49 Millionen der weltweit produzierten Neufahrzeuge mit Start-Stopp-Technologie ausgerüstet sind. In China sollen die Start-Stopp-Fahrzeuge in dem gleichen Zeitraum 40 Prozent der Neufahrzeuge ausmachen.

„Die Start-Stopp-Technologie ist die beste Lösung, um Automobilhersteller bei der Einhaltung der immer strengeren Umweltschutzbestimmungen zu unterstützen. Gleichzeitig können die Endverbraucher Geld sparen, da die Technologie nur minimale Änderungen am Fahrzeug erfordert und im Vergleich zu Hybrid- oder Elektrofahrzeugen wesentlich günstiger ist“, so Lisa Bahash, Group Vice President & General Manager Original Equipment, Johnson Controls Power Solutions.

 

Die Bestimmungen in China, Europa, Japan und in den USA legen für die Kraftstoffeffizienz und Abgasemissionen für den Zeitraum von 2015 bis 2021 sehr strenge Grenzwerte fest. Zum Erreichen dieser Ziele haben sich Start-Stopp-Systeme als bevorzugte Technologie erwiesen. Mit ihrer Hilfe lässt sich die Kraftstoffeffizienz gegenüber konventionellen Fahrzeugen um 5 Prozent steigern. Das System schaltet den Motor automatisch ab, wenn das Fahrzeug anhält, und es startet den Motor erneut, sobald der Fahrer den Fuß vom Bremspedal nimmt oder die Kupplung tritt. Solange der Motor ausgeschaltet ist, werden die elektrischen Systeme des Fahrzeugs – von Unterhaltungselektronik bis zur Beleuchtung – durch die Batterie mit Strom versorgt, wodurch der Kraftstoffverbrauch sinkt.

 

„Johnson Controls ist der weltweit führende Anbieter von Batterien für Start-Stopp-Fahrzeuge und wir planen, unsere Investitionen fortzusetzen, um gemeinsam mit unseren Kunden die Verfügbarkeit fortschrittlicher Technologien und technischer Fähigkeiten zu erweitern und unsere Produktionskapazitäten im Land auszubauen“, ergänzte Yeng.

 

Das Unternehmen hat kürzlich in seinem chinesischen Werk in Changxing die Produktion von EFB-Batterien (Enhanced Flooded Batteries) für Start-Stopp-Fahrzeuge aufgenommen. Darüber hinaus plant Johnson Controls die Produktion von AGM-Batterien (Absorbent Glass Mat) in China, um die Nachfrage nach der kraftstoffeffizienten Start-Stopp-Technologie decken zu können. China ist für Johnson Controls der größte Wachstumsmarkt. Die Errichtung einer zweiten globalen Unternehmenszentrale in Shanghai, die 2017 eröffnet wird, ist ein weiterer Beweis für das Engagement des Unternehmens, sein Geschäft in China auszubauen.

Quelle: www.johnsoncontrols.com

 

 

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