LED-Rundumkennleuchten von Herth+Buss

Veröffentlicht am 23.06.2021

Rundumkennleuchten erfüllen im Straßenverkehr eine wichtige Funktion, indem sie andere Verkehrsteilnehmer auf potenzielle Gefahren aufmerksam machen und so dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und den reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten.

Zertifizierung nach CISPR25 Klasse 5

Rundumleuchten können funktionsbedingt elektrische oder elektromagnetische Effekte auslösen und so andere technische Bauteile eines Fahrzeugs stören. Die aktuellste Norm CISPR 25 überprüft generell ob und in welchem Ausmaß elektrische Komponenten andere am Fahrzeug verbaute Empfänger stören und wird häufig als Grundlage für interne Produktspezifikationen von Automobilherstellern und ihren Zulieferern herangezogen. Die Norm CISPR 25 umfasst Messungen für Bauteil- und Modul-Emissionen sowie Tests der Emissionen eines ganzen Fahrzeugs mit der zum Fahrzeug gehörenden Antenne. Des Weiteren ist die Norm unterteilt in fünf Klassen, wobei die Klasse 5 die höchsten Anforderungen stellt. Die drei Varianten der LED-Rundumkennleuchten von Herth+Buss erfüllen diese Norm und bestätigen somit die höchstmögliche elektromagnetische Verträglichkeit.

Vielfältige Anwendungsgebiete der Rundumleuchte

Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) regelt im Detail, wer ein Rundumlicht in welcher Farbe nutzen darf. Im Falle des gelben Rundumlichts sind dies im öffentlichen Straßenverkehr vorrangig Straßenreinigungsfahrzeuge, Müllabfuhren, Fahrzeuge der Pannenhilfe, Fahrzeuge mit Überbreite und -länge oder deutlich ausladender Beladung, zum Beispiel landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge, Schwer- und Großraumtransporter sowie deren Begleitfahrzeuge. Außerdem dürfen gelbe Warnleuchten an stehenden Fahrzeugen auf Gefahrenstellen aufmerksam machen. Darüber hinaus können gelbe Rundumlichter außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs, zum Beispiel auf Gewerbeflächen, im Rahmen des Arbeitsschutzes oder der Betriebssicherheit für Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge genutzt werden.

Drei Varianten der LED-Rundumkennleuchte für flexible Einsatzmöglichkeiten

Die drei ansonsten identischen Kennleuchten unterscheiden sich anhand der Installationsmöglichkeiten. Zur klassischen Dachmontage besitzt die erste Variante eine 3-Punkt-Befestigung (Art.-Nr.: 84770007). Sie wird von OE Herstellern aktuell an den meisten neuen LKW bekannter Marken wie MAN, Daimler, Renault oder Volvo verbaut.

In der zweiten Bauform eignet sich die ATLAS LED-Rundumkennleuchte (Art.-Nr.: 84770008) für den nachträglichen Anbau an Nutzfahrzeugen. Über eine flexible Rohrstutzenbefestigung wird sie von den meisten OE Herstellern hersteller- und modellübergreifend zum Beispiel an Traktoren der Marken Claas, Hitachi, Hyundai oder Deutz-Fahr eingesetzt.

Die dritte Variante (Art.-Nr.: 84770009) eignet sich für den temporären, fahrzeugunabhängigen Einsatz. Sie wird mit einem Saugnapf auf geeigneten Flächen befestigt und über eine Kabelverbindung zur Bordspannungssteckdose (Zigarettenanzünder) mit Strom versorgt.

Alle drei ATLAS LED-Rundumkennleuchten sind nach EMV-Standard CISPR 25 Klasse 5 zertifiziert und nach IP 6K9K staubdicht und gegen das Eindringen von Wasser geschützt. Darüber hinaus setze Herth+Buss auf höchste Lebensdauer und zuverlässigen Betrieb unter extremsten Bedingungen, zum Beispiel durch sorgfältig konstruiertes Temperatur-Management, das eine Überhitzung der verbauten LEDs verhindern soll. Quelle: Herth+Buss Fahrzeugteile

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