BBE Automotive Task force funktioniert Reifen, Teilehandel

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Das Fitness-Programm funktioniert!

Reifen Schäfer aus Kenn bei Trier nutzt das Beratungsangebot „Task Force“ von Bundesverband Reifenhandel (BRV) und Unternehmensberatung BBE Automotive, um das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.

Geschäftsführer Rolf Schäfer: „Wir hätten selbst nicht gedacht, dass unser Geschäftskonzept noch so viel Optimierungspotenzial bietet!“

Die Zeiten sind nicht gerade rosig für den bundesdeutschen Reifenhandel: Das Reifenersatzgeschäft läuft schleppend, neben tendenziell rückläufigen Marktvolumina bei Reifen sinken auch die Marktanteile der mehr als 4.000 Reifenhandelsbetriebe zugunsten von Online-Anbietern, Autohäusern und freien Werkstätten. Wer in diesem Umfeld Erfolg haben möchte, muss alle Optimierungspotenziale an seinem Standort nutzen. Zum Beispiel so, wie das die Schäfer Reifenfachhandel GmbH mit Sitz in Kenn (bei Trier) jüngst in Angriff genommen hat. Inspiriert durch Presseberichte und einen vom BRV angebotenen Workshop auf der Fachmesse REIFEN 2016 im Mai, hat Geschäftsführer Rolf Schäfer die „Task Force“ der Kölner Unternehmensberatung BBE Automotive mit einem Einsatz in seinem Unternehmen beauftragt. Das gleichnamige Beratungs- und Coaching-Konzept, entwickelt im Auftrag des Reifenfachverbandes von den Branchenexperten der BBE, wird den BRV-Mitgliedern seit Anfang des Jahres angeboten: Neutrale Kenner der Reifenhandelsbranche schauen sich den Betrieb genau an, berechnen den aktuellen regionalen Marktanteil und ermitteln individuelle Handlungsstrategien für den beauftragenden Reifenhandelsbetrieb. „Dabei versprechen wir, dass jeder Betrieb, der sich diesem Audit unterzieht, mehrere sofort umsetzbare ‚Quick Wins‘ finden wird, auf die er bisher nicht gekommen ist“, stellt die BBE Automotive in Aussicht, deren Task Force-Kernteam aus den erfahrenen Beratern Martin Berning, Gerd Heinemann und Stephan Jackowski besteht.

Gegründet 1975 von Rudolf und Marlene Schäfer, hat das heute in 2. Generation von Rolf Schäfer geführte Familienunternehmen 25 Mitarbeiter, ist HMI-Partner der Kölner Reifenhandelskooperation GDHS und BRV-Mitglied und setzt neben den Schwerpunkten Lkw-, EM- und Industriereifen auch auf die Vermarktung von Pkw-Reifen, Autoservice, Pannenservice etc. „Es gibt fast nichts, was wir nicht machen“, sagt Rolf Schäfer, den dabei aber stets die Frage umtreibt: „Was können wir besser machen?“ Genau diese Frage untersuchte die BBE im Task-Force-Einsatz vor Ort und kam dabei zu dem Kernergebnis, dass insbesondere der Angebotsbereich Autoservice weiter professionalisiert werden kann.

„Das Konzept ‚Alles aus einer Hand‘ soll konsequent gelebt, die Kommunikation dazu ausgebaut werden“, resümiert Rolf Schäfer. Eine Fülle von Ansatzpunkten hierfür wurde formuliert und zum Teil schon in die Praxis umgesetzt, so z.B. Ändern der Öffnungszeiten, Umstrukturierung. des Autoservicebereiches, Verbessern des Transports der Botschaft „Reifenhandel macht auch Autoservice“ durch Kommunikation aller Mitarbeiter, Forcieren von kleinen Fahrzeugen oder Zweit fahrzeugen, gezielte Akquisition von kleineren Flottenkunden, Verstärkung des Außendienstes Lkw/Pkw, Werbebotschaften bezüglich Autoservice am Point of Sale etc.. Hierbei unterstützt auch GDHS als Systemgeber den langjährigen HMI-Partner mit den passenden Maßnahmen.

Die Saat geht sukzessive auf und Rolf Schäfer ist ebenso überrascht wie zufrieden über die Ergebnisse des Task-Force-Einsatzes: „Wir hätten selbst nicht gedacht, dass unser Geschäftskonzept noch so viel Optimierungspotenzial bietet. Persönlich können wir nur jedem empfehlen, sein Unternehmen einmal von einem externen Branchenkenner unter die Lupe nehmen zu lassen. Wichtig ist, dass Fehler, die man täglich macht, auf ein Minimum begrenzt werden und man am Ende des Tages einen zufriedenen Kunden hat.“ Natürlich setzt das eine gewisse Kritikfähigkeit voraus, doch damit hat der Reifenfachhändler kein Problem: „Auch in unserem Unternehmen laufen einige Dinge, die nicht gut sind. Da kann eine schonungslose Kritik helfen, denn wir wollen ja besser als der Wettbewerb sein.“

Der Aufwand für den Task-Force-Einsatz ist überschaubar: Die Berater-Analyse setzt voraus, dass der Auftraggeber vorab bestimmte Kennzahlen und Informationen über Abläufe im Unternehmen zuliefert. „Wenn diese dem Unternehmer bekannt sind, ist das in zwei Stunden erledigt“, berichtet Rolf Schäfer. Es folgt eine eintägige Analyse und Beratung durch den BBE-Coach vor Ort. Den Arbeitseinsatz für die anschließende Umsetzung der hierbei erstellten To-do-Liste beziffert der Unternehmer auf etwa drei Tage, hinzugekommen seien bislang ca. zwei Tage für interne Gespräche und Schulungen. Die Umsetzungsphase dauere aber noch an und sei am Anfang ein ständiger Prozess, der immer wieder nachjustiert werden müsse. „Wir sind froh, an dem Projekt teilgenommen zu haben“, resümiert Rolf Schäfer und setzt hinzu: „Die Kosten, die für den Einsatz der Task Force zu tragen sind, amortisieren sich bei entsprechender Umsetzung in kürzester Zeit.“

Zufrieden zeigt sich auch der BRV, denn das Task-Force-Angebot wird von den Verbandsmitgliedern relativ gut angenommen. „Die BBE ist aktuell mit zahlreichen BRV-Mitgliedern über einen Einsatz der Task Force im Gespräch“, berichtet der geschäftsführende Verbandsvorsitzende Peter Hülzer. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass unmittelbar nach der M+S-Saison weitere praxisnahe Beratungen erfolgen werden und sich der Reifenfachhandel auch auf diesem Wege fit für die Zukunft machen wird.“

Quelle: BRV

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