Nachhaltigkeitsverpflichtungen von LKQ

Veröffentlicht am 23.04.2021

Die Nachhaltigkeitsagenda von LKQ Europe hat das Ziel, die CO2-Emissionen zu senken. Zudem wolle man die Mitarbeiter*innen fördern und sie ermutigen, sich innerhalb der Gesellschaft zu engagieren. Im April legte die LKQ Corporation, die Muttergesellschaft von LKQ Europe, ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht vor.

Ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie sei das Engagement von LKQ Europe in Nachhaltigkeitsprojekten. Hier gehe es um positive Auswirkungen auf Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Umwelt und Gesellschaft. Der Fokus liege vor allem auf den Aspekten Klima- und Umweltschutz, Personalentwicklung und sozialer Verantwortung für die Gesellschaft, in der wir leben. LKQ verpflichtee sich, die CO2-Emissionen zu senken und leiste seinen Beitrag zum Erreichen der Ziele des Pariser Klimaabkommens.

„In unserem Streben nach profitablem Wachstum und anhaltendem Erfolg in der Zukunft, haben wir uns zu einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Wir tragen dazu bei, indem wir unsere soziale und ökologische Verantwortung ernst nehmen. In Bezug auf Umweltaspekte innerhalb unseres Geschäfts ist es unser Ziel, zu den fortschrittlichsten Unternehmen auf dem europäischen Autoersatzteilmarkt zu gehören. In diese Verantwortung beziehen wir auch unsere Geschäftspartner mit ein, um deutliche Erfolge beim Umweltschutz und der sozialen Verantwortung zu erzielen und damit hohe Nachhaltigkeitsstandards einzuhalten“, so Arnd Franz, CEO von LKQ Europe.

Seit ihrer Gründung als Pkw-Verwertungs- und Recyclingbetrieb im Jahre 1998, sei die LKQ Corporation führend in Umweltangelegenheiten. Heute sei man der größte Fahrzeugverwerter – die nordamerikanischen Betriebe recyceln über 90 % der den eigens aufgekauften Fahrzeugen, die andernfalls auf Deponien enden würden. Anfang April stellte die LKQ Corporation ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht vor. Darin wird der anhaltende Fokus des Unternehmens auf verantwortliche Vorgehensweisen bei den Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung („ESG“) beschrieben und dokumentiert. Zudem wird erklärt, wie man als Unternehmen die Themen Vielfalt, Weiterbildung und Sicherheit fördern wolle.

Weg über Bewusstsein und Verhaltensweisen

LKQ Europe hat ein Logistiknetzwerk nach neuestem Stand aufgebaut, das darauf ausgerichtet sei, effizient Produkte zu liefern und Emissionen zu minimieren. Das Unternehmen arbeite an einer Nachhaltigkeits-Roadmap, mit der durch jährliche Senkungen die CO2-Emissionen der Flotte um bis zu 30 % innerhalb der nächsten zehn Jahre reduziert werden sollen. Der Weg hin zur Nullemission führe über einen Fokus auf Bewusstsein und Verhaltensweisen. Beispiele hierfür seien Fahrerschulungen, emissionsärmere Fahrzeuge, alternative Kraftstoffe oder alternative Fahrzeuge mit ausreichender Reichweite. Hinzu komme die Planung von entsprechenden Pilotprojekten in verschiedenen Ländern in ganz Europa. In Großbritannien und Irland habe LKQ gerade einen Test mit elektrischen Lieferfahrzeugen auf der Isle of Wight gestartet. Er laufe sechs Monate und berücksichtige die Ladeinfrastruktur, um Zustellrouten zu identifizieren, die von Elektrofahrzeugen übernommen werden können. LKQ prüfe außerdem Pilotprojekte mit Schwerlastfahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb, die kurzfristig anlaufen könnten, sobald entsprechende Fahrzeuge und die notwendige Infrastruktur verfügbar seien.

„Wir überwachen die CO2-Emissionen all unserer Aktivitäten, wie z. B. Vertriebszentren, Gebäude, Niederlassungen, Produkte und die über 6.000 Fahrzeuge unserer Flotte. Zudem fordern wir unsere Zulieferer auf, den CO2-Fußabdruck der an uns gelieferten und von uns vertriebenen Produkte zu ermitteln, um sicherzustellen, dass wir auf dem Weg zu einem CO2-neutralen Unternehmen beständig Fortschritte machen“, erklärt Arnd Franz, CEO von LKQ Europe.

In den eigenen Einrichtungen wurden eine Reihe von Initiativen ergriffen, um den Energieverbrauch und die entsprechenden CO2-Emissionen zu reduzieren. Außerdem prüfe man weitere Möglichkeiten, um die Gebäude in Europa mit Solarmodulen auszustatten und mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

Als Teil der Nachhaltigkeitsagenda von LKQ werde das Dach des neuen Vertriebszentrums in den Niederlanden vollständig mit Photovoltaik-Panels bestückt. Das Gebäude decke dadurch seinen gesamten Energiebedarf selbst. Unter anderem deshalb erhielt das Vertriebszentrum das Nachhaltigkeitszertifikat BREEAM Excellent. Zudem sorge die große Anzahl an Fenstern im Gebäude für jede Menge Tageslicht und eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Das Gebäude komme vollständig ohne Gas aus und biete eine ausreichende Ladeinfrastruktur für E-Autos.
Bei STAHLGRUBER in Deutschland habe man CO2-Fußabdruck in den letzten Jahren ebenfalls deutlich reduziert. In über 100 Niederlassungen und der Zentrale wurden 98 % der vorhandenen Beleuchtung durch energiesparende LEDs ersetzt. Darüber hinaus werden alle Standorte des Unternehmens seit Jahren vollständig mit CO2-neutralem Strom und Gas versorgt.

In den nordischen Ländern sei man führend in der umweltfreundlichen Autodemontage, dem Recycling und der Wiederaufbereitung von OEM-Autoteilen. Das Geschäft besteht aus Recycling und Verkauf von gebrauchten Autoteilen aus Materialien wie Metall, Gummi, Glas und vielem mehr. Ein wiederverwendetes Autoteil verbraucht 100 % weniger Rohstoffe und natürliche Ressourcen als ein neues Teil. Die Leidenschaft für die Umwelt treibt das Unternehmen täglich an, und als größte Autodemontagekette in den Nordics spiele die Arbeit eine wichtige Rolle in der Recycling-Maschinerie der Branche. In Zusammenarbeit mit Versicherungsunternehmen helfen man Autobesitzern, Werkstätten und Demontagebetrieben, Autos einfacher und kostengünstiger zu reparieren – und zu recyceln, um die Umwelt zu schützen.

LKQ Europe beteiligt sich in allen Regionen und Ländern in Europa an CSR-Aktivitäten. Damit leiste man als Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort und investiere in sie. In den Niederlanden seien viele Mitarbeiter*innen in Hilfsprojekten engagiert. Es werden Spendengelder für wohltätige Zwecke gesammelt und verschiedene soziale Projekte unterstützt. LKQ habe die Vision, eine Welt zu erschaffen, in der Krankheiten, (finanzielle) Not oder Einsamkeit keine Probleme mehr sind. Auch in Italien sind wir Partnerschaften mit mehreren CSR-Initiativen eingegangen. „Food for Good“ sei hier ein Beispiel, bei dem wohltätige Organisationen mit Lebensmitteln unterstützt werden, die bei Tagungen und Events übriggeblieben sind. „Un cuore e un sorriso“ (Ein Herz und ein Lächeln) sei ein weiteres Beispiel für eine gemeinnützige Organisation, die man mit Ersatzteilspenden für ihren Fuhrpark unterstütze. Quelle: LKQ Europe

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