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Bosch senkt Betriebskosten für Spediteure Flottenmanagement, Industrie, Nutzfahrzeuge, Telematik

bosch vision x

Hightech senkt Betriebskosten – Bosch steigert Transparenz und Effizienz

  • Hohe Wirtschaftlichkeit des Dieselmotors wird durch Teil-Elektrifizierung weiter gesteigert
  • Automatisiertes Fahren in Form von Platooning bietet für Spediteure eine deutliche Effizienzsteigerung und mehr Sicherheit
  • Vernetzung macht die Logistikkette transparent – zum Vorteil der Speditionen und deren Kunden

Für Spediteure und Logistikunternehmen ist Total Cost of Ownership die wichtigste Devise. Investitionen werden immer darauf geprfüt. Dabei wundert es nicht, dass auch Cent-Beträge sich schnell summieren können. Aufgrund des immer härteren Wettbewerbs hat die Senkung der Kosten und jeder Cent über die gesamlte Laufzeit des Fahrzeuges höchste Priorität für die erfolgreichen Unternehmer.

 „Neue Technik für Nutzfahrzeuge ist erfolgreich, wenn sie Wirtschaftlichkeit und Effizienz steigert“, sagt Dr. Markus Heyn, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

Für Spediteure ist sinde die Kraftstoffkosten besonders wichtig, die ca. 25 % der gesamten Ausgaben ausmachen wie auch die Vermeidung unrentabler Standzeiten.

Viele Unternehmen bieten verschiedene Lösungsansätze. Auf Bosch präsentiert seit geraumer Zeit seine Konzeptstudie Vision X. Diese Studie bzw. diesees Konzept zeigt, wied durch erfolgreichen Einsatz vernetzte Informationen und innovative Lösunge der Verbrauch und somit auch TCO verbessert werden kann.

Dieselmotor steht für Effizienz und Zuverlässigkeit im Fernverkehr

Viele Entwicklungen von Bosch haben den Dieselantrieb in Nutzfahrzeugen bereits effizienter gemacht. So sind die Common-Rail-Einspritzung und das Abgasnachbehandlungssystem Denoxtronic zwei wichtige technische Meilensteine. Helmut Weißbeck, Vertriebsleiter Nutzfahrzeuge und Motoren im Bereich Commercial Vehicle and Off-Road bei Bosch, ist sich sicher: „Auch auf absehbare Zeit bleibt der Dieselmotor für den Schwerlastverkehr eine tragende Säule.“ Zudem besitzt der Antrieb das Potenzial, in Zukunft mit Hilfe neuer Technologien von Bosch noch wirtschaftlicher zu werden. So verfügt der Lkw der Zukunft über elektrifizierte Nebenaggregate wie Wasser- und Hydraulikpumpen, die den Gesamtwirkungsgrad des Dieselmotors weiter verbessern. Auch die Hybridisierung des Antriebs, also die Einbeziehung von Elektromotoren für bestimmte Fahrsituationen, wird den Kraftstoffverbrauch von schweren Nutzfahrzeugen um bis zu sechs Prozent senken und damit die Gesamtkostenbilanz weiter verbessern.

Platooning senkt Kraftstoffverbrauch und Unfallrisiko

Automatisiertes Fahren hat viele Facetten. Eine spezifische Nutzfahrzeug-Lösung ist Platooning, bei dem auf Autobahnen mehrere Lkw im Konvoi einem Leitfahrzeug folgen. Dieser Ansatz bietet technische Vorteile: Sobald der Leit-Lkw die Führungsaufgabe übernimmt, werden die Fahrbewegungen der folgenden Fahrzeuge dank Vernetzung aufeinander abgestimmt und sie fahren hochautomatisiert. Muss das erste Fahrzeug bremsen, wissen dies auch die folgenden Trucks sofort und verzögern ebenso. Dies erhöht die Sicherheit wesentlich und ermöglicht gleichzeitig geringere Abstände. „Platooning entlastet den Fahrer und spart dem Spediteur Kosten“, erklärt Heyn. Denn das automatisierte Folgefahren im Windschatten senkt zudem den Kraftstoffverbrauch um bis zu zehn Prozent und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Senkung der TCO. Und noch unter einem anderen Aspekt ist Platooning vorteilhaft: Durch die geringere Zahl an Unfällen sinken Unfall-Folgekosten und Fahrzeugausfälle.

Vernetzter Fuhrpark optimiert die Kosten

Das Nutzfahrzeug der Zukunft sichert dem Spediteur jederzeit Zugriff auf seine Daten. Diese Transparenz bietet die Möglichkeit, das LKWs noch effizienter einzusetzen. Dank der Vernetzung des LKWs über die Bosch IoT Cloud kennt der Disponent den Aufenthaltsort, den weiteren Routenverlauf und die geplanten Zielorte der Ladung. Mit diesen Informationen kann flexibler für neue Ladeziele das Fahrzeug disponiert werden. Das ist ein wichtiger Schritt, um Leerfahrten zu vermeiden. Auch können auf diese Weise die verfügbare Tonnage und der Frachtraum bestmöglich ausgenutzt werden.

Frachtüberwachung erhöht die Sicherheit

Mit der Vernetzung von Fahrzeug und Spedition lässt sich der Gütertransport auf der Straße sicherer machen. Frachtdiebstähle an parkenden Lkw richten in Europa jährlich einen Schaden von mehr als 16 Milliarden Euro an. Die Überwachung des Frachtraums per Bosch IoT Cloud schiebt kriminellen Machenschaften einen Riegel vor: „Eine Sensorbox registriert und meldet jedes Öffnen des Laderaums. Geschieht dies zu einem ungeplanten Zeitpunkt, wird ein Alarm bei Spediteur und Fahrer ausgelöst“, beschreibt Dr. Johannes-Jörg Rüger, Vorsitzender des Bereichs Commercial Vehicle and Off-Road bei Bosch, den Nutzen der Trailer Control Unit. „Genauso kann die Technik auch zur Ladungsverfolgung für Versender, Spediteur und Empfänger eingesetzt werden.“ Art, Ort und Zustand des Frachtguts sind jederzeit abrufbar. Konkret können etwa die Temperatur oder auftretende Erschütterungen beobachtet werden – eben alles, was Zustand und Qualität der Fracht beeinflussen kann. Mit TraQ wird Bosch die Verfolgung der Waren von 2017 an sogar für jede einzelne Palette ermöglichen. Diese vernetzten Lösungen schaffen wesentlich mehr Transparenz in der Logistikkette, mehr Geschwindigkeit in der Auslieferung und eine höhere Flexibilität bei ungeplanten Ereignissen.

Reduzierung von Standzeiten mit Predictive Maintenance

Standzeiten von Nutzfahrzeugen sind für Logistikunternehmen immer unrentabel. Um Reparatur- und Serviceaufenthalte auf ein Minimum zu reduzieren, hilft Predictive Maintenance. Hierbei werden alle relevanten Fahrzeugdaten wie der Kilometerstand oder der Status aller wichtigen Lkw-Parameter fortlaufend und verschlüsselt an ein Rechenzentrum übermittelt. Dieses wertet den Fahrzeugzustand aus und sendet einen Bericht an den Spediteur. Stehen fällige Wartungsarbeiten an, kann der Lkw so disponiert werden, dass seine Inspektion perfekt in die Tourenplanung passt. Auch das Risiko unvorhergesehener Schäden, verbunden mit kostspieligen Ausfallzeiten, lässt sich so reduzieren.

Quelle: Bosch

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