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LKQ: Bekenntnis zur Nachhaltigkeit

Veröffentlicht am 29.06.2021
Ismail Ertug, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Oberpfalz und Niederbayern, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament (S&D) und Gründer der Driving Future Platform, besuchte am 25. Juni 2021 das LKQ STAHLGRUBER Logistikzentrum in Sulzbach-Rosenberg. Arnd Franz, CEO von LKQ Europe, betonte LKQs Bekenntnis und Engagement zur Nachhaltigkeit als wesentlichen Bestandteil der Unternehmensstrategie.

LKQ engagiert sich in Projekten, die sich positiv auf Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Umwelt und Gesellschaft auswirken. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, die CO2-Emissionen zu senken und seinen Beitrag zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens zu leisten. Im Hinblick auf den Umweltschutz innerhalb des operativen Geschäfts will LKQ Europe zu den fortschrittlichsten Unternehmen im europäischen Automotive Aftermarket zählen. Arnd Franz sprach auch die Bedeutung einer verbesserten gesetzlichen Regelung für den Zugang zu im Fahrzeug generierten Daten an, um Fahrzeugdiagnose und vorausschauende Wartung für den Independent Aftermarket zu ermöglichen und um innovative Geschäftsmodelle sowie erschwingliche Mobilität für die zu gewährleisten.

Notwendigkeit ehrgeizigerer Klimaziele

Bei seinem Besuch in Sulzbach-Rosenberg betonte MdEP Ismail Ertug die Bedeutung innovativer und nachhaltiger Mobilität und die Notwendigkeit ehrgeizigerer Ziele auf dem Weg zur Klimaneutralität in Europa:

„Die Transformation unserer Mobilität, des Transports und der Logistik ist notwendig, um nicht nur die CO2-Reduktionsziele des europäischen Green Deals zu erreichen, sondern auch die sozialen Aspekte im Rahmen des Nachhaltigkeitsansatzes zu stärken. Smart Mobility soll die Verkehrsströme in ganz Europa mit Hilfe von Digitalisierung und Automatisierung so effizient wie möglich gestalten. Dadurch können Emissionen, aber auch Staus reduziert werden. Darüber hinaus sind Regelungen für überarbeitete CO2-Standards für PKW und LKW und gleichzeitig eine verbesserte Infrastruktur für alternative Kraftstoffe und Ladestationen in Europa essenziell für die weitere Verbreitung von emissionsfreien PKW und Nutzfahrzeugen.“

LKQ Europe hat ein hochmodernes Logistiknetzwerk implementiert, um Produkte effizient auszuliefern und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Das Unternehmen arbeitet an einer Nachhaltigkeits-Roadmap zur Emissionsminimierung. Sie beinhaltet eine jährliche Senkung der Flotten CO2-Emissionen um bis zu 30 % innerhalb der nächsten zehn Jahre. Der Weg hin zur Nullemission führt über einen Fokus auf Bewusstsein und Verhaltensweisen. Beispiele hierfür sind Fahrerschulungen, emissionsärmere Fahrzeuge, alternative Kraftstoffe oder alternative Fahrzeuge mit ausreichender Reichweite, wobei auch Pilotprojekte in verschiedenen Ländern in ganz Europa geplant sind. Arnd Franz, CEO von LKQ Europe:

„Alle verfügbaren Technologien müssen in einer CO2- Reduktionspolitik konkurrieren. Die Elektrifizierung bietet einen wichtigen Weg zur Dekarbonisierung, während gleichzeitig die weitere Verbesserung und Effizienz des Verbrennungsmotors, fortschrittliche alternative Kraftstoffe und die Förderung anderer klimafreundlicher Energiequellen, wie Wasserstoff oder Biokraftstoffe, den Wettbewerb fördern und zusätzliches erhebliches CO2-Reduktionspotenzial bieten. Das sollte durch gesetzliche Bestimmungen unterstützt werden. Wir glauben fest an Technologieneutralität bei der Reduzierung von CO2-Emissionen. Brennstoffzellenbetriebene Lastwagen sind ein wichtiger Teil der Zukunft des Transportwesens, zumal sie im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren eine CO2-Reduktion von mehr als 80 Prozent ermöglichen. Während die Technologie derzeit weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht wird, müssen auch Investitionen in die Infrastruktur getätigt werden.“

LKQ beabsichtigt, einen Pilotversuch mit brennstoffzellenbetriebenen schweren LKW durchzuführen, sobald die entsprechenden Angebote verfügbar sind. Im dritten Quartal dieses Jahres werden zwei Volvo LNG-LKW im Rahmen eines einjährigen Pilotprojekts in das Transportnetz von LKQ Europe eingeführt. Die erwartete CO2-Reduktion beträgt 20 Prozent. Da die Infrastruktur jedoch noch keine erweiterte Nutzung des Konzepts zulässt, ist der Pilot auf zehn Transportrouten beschränkt, was weniger als zehn Prozent des Transportvolumens von LKQ in Deutschland entspricht. In Großbritannien und Irland hat LKQ gerade einen Test mit elektrischen Lieferfahrzeugen auf der Isle of Wight gestartet. Er läuft sechs Monate und berücksichtigt die Ladeinfrastruktur, um Zustellrouten zu identifizieren, die von Elektrofahrzeugen übernommen werden können.

CO2-Überwachung der Teilelogistik

LKQ überwacht nicht nur die CO2-Emissionen seiner Transporte, sondern aller Betriebsabläufe, einschließlich der Logistikzentren, Gebäude, Filialen und Produkte. Das Unternehmen hat eine Reihe von Initiativen in seinen Einrichtungen ergriffen, um den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen zu reduzieren. Und in ganz Europa prüf LKQ weitere Möglichkeiten, um die Gebäude mit Solarmodulen auszustatten und mit erneuerbarer Energie zu versorgen. In Deutschland hat das Unternehmen seinen CO2-Fußabdruck in den letzten Jahren ebenfalls deutlich reduziert. In über 100 Niederlassungen und der Deutschlandzentrale wurden 98 % der vorhandenen Beleuchtung durch energiesparende LEDs ersetzt. Darüber hinaus werden alle Standorte des Unternehmens seit Jahren vollständig mit CO2-neutralem Strom und Gas versorgt.


Seit der Gründung als PKW-Verwertungs- und Recyclingbetrieb im Jahre 1998, ist die LKQ Corporation führend in Umweltangelegenheiten. Heute ist das Unternehmen der größte Fahrzeugverwerter – die nordamerikanischen Betriebe recyceln über 90 % der aufgekauften Fahrzeuge, die andernfalls auf Deponien enden würden. Anfang April stellte die LKQ Corporation ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht vor. Darin wird der anhaltende Fokus des Unternehmens auf verantwortliches Handeln bei den Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung („ESG“) beschrieben und dokumentiert. Zudem wird erklärt, wie das Unternehmen die Themen Vielfalt, Weiterbildung und Sicherheit fördert. Quelle: LKQ Europe

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