Automatik: MEYLE-Tipps zum Ölwechsel

Keine Angst vor dem Ölwechsel!

„Automatikgetriebe? Brauchen doch keinen Ölwechsel!“ Sehr hartnäckig hält sich dieses Gerücht und ist doch schon lange widerlegt worden. Getriebeöl unterliegt einem natürlichen Alterungsprozess, das Öl verschleißt oder Additivzusätze gehen verloren. Umso wichtiger ist, dass das Öl gewechselt wird: Das beugt Getriebeschäden vor, stellt die Getriebefunktion sicher und erhält den Fahrkomfort. Nach wie vor herrscht diesbezüglich große Skepsis Doch das muss nicht sein! Der Hamburger Ersatzteilhersteller MEYLE hat mehr als 60 Ölwechselkits im Angebot, die alle Komponenten für den Ölwechsel beinhalten: Filter, Dichtungen, Schrauben, Ablass- und/oder Einlassschraube, Magnete sowie die je nach Anwendung notwendige Menge an Getriebeöl. Das schont Nerven und den Geldbeutel – für Werkstätten und Fahrer gleichermaßen.

Mit den MEYLE-Tipps wird der Ölwechsel jetzt noch einfacher:

  1. Vor dem Getriebeölwechsel die Herstellerangaben zu Ablauf und Getriebeöl-spezifikation lesen und zwingend beachten.
    Denn: Unzulässiges Getriebeöl kann zu unplausiblen Schaltvorgängen und kapitalen Getriebeschaden führen.
  2. Vor dem Getriebeölwechsel Fehlerspeicher auslesen und abspeichern.
    Fehlerspeicher über die Diagnose-Schnittstelle auslesen und gespeicherte Fehler vorzugsweise ausdrucken. So werden evtl. Vorschäden erkannt und unnötige Servicearbeiten vermieden.
  3. Fahrzeug möglichst waagerecht mit der Hebebühne anheben.
    Nur so ist eine genaue Ölstandsmessung möglich.
  4. Außenliegende Mechatronik-Steckverbindungen auf Dichtigkeit prüfen.
    Bei Bedarf: Steckergehäuse mit Dichtung ersetzen, mit vorgeschriebenem Drehmoment festschrauben oder korrekten Sitz der Stecker-Arretierung prüfen.
    Praktisch: Passende Dichtungen und Steckgehäuse sind im MEYLE-Kit enthalten.
  5. Ölwannenschrauben sollten immer erneuert werden.
    Denn: Oftmals sind einmal verwendbare Dehnschrauben verbaut.
    Clever: Neue Ölwannenschrauben sind im MEYLE-KIT enthalten.
  6. Drehmomentwandler entleeren.
    Wenn möglich, immer das Restöl aus dem Drehmomentwandler ablassen. Dazu Drehmomentwandler in richtige Position drehen. Bei einigen Getrieben die Zusatzölpumpe entfernen, um an die Ablassschraube des Drehmomentwandlers zu gelangen.
  7. Drehmomentwandler befüllen.
    Motor mit erhöhter Leerlaufdrehzahl etwa 1.500 bis 2.000 U/min in Schaltstellung N für 20 sec. laufen lassen um Drehmomentwandler zu befüllen. Dies gilt auch für Getriebe ohne Ablassschraube am Drehmomentwandler.
  8. Die richtige Getriebeöltemperatur beachten.
    Der korrekte Ölstand ist nur bei Erreichen der vorgeschriebenen Getriebeöltemperatur möglich. Auch hier muss die Herstellervorgabe zwingend eingehalten werden.
  9. Adaptionswerte zurücksetzen.
    Bei einigen Fahrzeugen ist eine Getriebeadaption nach einem Ölwechsel vom Hersteller vorgeschrieben. Diese erfolgt auf einem entsprechenden Prüfstand oder während des Fahrbetriebes, menügeführt über das Diagnosegerät.

MEYLE-KITS sparen Zeit und Geld und machen die Arbeit im Werkstattalltag effizienter. Das macht das Schrauben und Reparieren deutlich einfacher und kostengünstiger, optimiert Hebebühnenkapazitäten und sorgt für zufriedene Kunden. Bei der Entwicklung der MEYLE-KITS denkt MEYLE aus der Perspektive des Werkstattmitarbeiters und legt Wert darauf, die Arbeit im Werkstattalltag so effizient und zeitsparend wie möglich zu machen.

Quelle: MEYLE

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