Bridgestone setzt auf Nachhaltigkeit

Ziel von Nachhaltigkeit und Transparenz in der globalen Zuliefererkette

Richtlinien und Schulungen für Lieferanten sowie die Bewertung Dritter unterstreichen den Fortschritt des Unternehmens in Bezug auf eine nachhaltige Beschaffungspolitik

Bridgestone, Weltmarktführer der Reifen- und Gummibranche, hat am 12. April 2019 seinen beständigen Fortschritt bei der Umsetzung der sogenannten „Global Sustainable Procurement Policy“ bekanntgegeben. Die Richtlinie zielt darauf ab, eine erfolgreiche und ökologisch zukunftsfähige Zuliefererkette zu schaffen. Damit soll die Ausrichtung des Unternehmens an „100 Prozent nachhaltigen Materialien“ bis 2050 erreicht werden. Durch die seit 2018 bestehende Partnerschaft mit EcoVadis, einem führenden Anbieter von Nachhaltigkeits-, Risiko- und Leistungsratings für weltweite Zuliefererketten, kann Bridgestone die gegenwärtigen Nachhaltigkeitsstrategien sowie potenziell benötigte Unterstützung optimal einschätzen.

Zusammen mit EcoVadis überwacht und bewertet Bridgestone umweltorientierte, soziale und ethische Leistungen von Lieferanten, um qualifizierte Zulieferer zu ermitteln, zu evaluieren und die besten Vorgehensweisen zu fördern. Darüber hinaus dient die Beobachtung als Kommunikations- und Verbesserungstool für die gesamte Industrie.

„Wir stehen hinter unserem Engagement für nachhaltige Beschaffungspolitik. Um nachzuvollziehen, auf welche Weise unsere Lieferanten entsprechend unserer Erwartungen bezüglich ethischer, umweltfreundlicher, sozialer und qualitativer Maßstäbe agieren, haben wir im letzten Jahr unseren Einsatz in diesem Bereich verstärkt“, sagt Christine Karbowiak, Chief Administrative Officer, Chief Risk Officer und Executive Vice President bei Bridgestone Americas, Inc. und Executive Officer bei Bridgestone. „Verbesserungen im Bereich Nachhaltigkeit kommen erst dann zum Tragen, wenn wir übergreifend mit kollaborativen Partnern der Versorgungskette zusammenarbeiten. Zusätzlich zu unserer Kooperation mit EcoVadis sei unsere Teilnahme als Gründungsmitglied an der Weltweiten Plattform für nachhaltigen Naturkautschuk (GPSNR) als ein weiteres Beispiel genannt. Hierbei handelt es sich um eine unabhängige Plattform, die sozio-ökonomische und umweltorientierte Verbesserungen in der Wertschöpfungskette für Naturkautschuk vorantreibt.“

Die Anerkennung der Unternehmensrichtlinien von bis zu 98 Prozent (~1,600) aller Tier 1 Zulieferer der Reifenbranche ist nun seit März 2019 abgeschlossen. Die meisten der Lieferanten planen dabei die Vervollständigung von Begutachtungen durch Dritte mit EcoVadis. Des Weiteren hat das Unternehmen hunderte Mitarbeiter geschult, die auf die Beschaffung, Rechtsangelegenheiten, Technik oder Kundenkontakt spezialisiert sind.

„Bridgestone ist ein bedeutendes Beispiel eines führenden Unternehmens, das seinen Fokus auf verantwortungsbewusste Beschaffungspraktiken legt“, sagt Pierre-Francois Thaler, Co-CEO bei EcoVadis. „Eine proaktive Zusammenarbeit mit Lieferanten ist der beste Weg, um die Aspekte der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen zu optimieren und positive Veränderungen voranzutreiben. Diese Partnerschaft wird Bridgestone helfen, auf seiner bereits vorhandenen Arbeit aufzubauen und eine bleibende Wirkung zu erzielen.“

Die „Global Sustainable Procurement Policy“ von Bridgestone zeigt das Engagement des Unternehmens, eine erfolgreiche und nachhaltige Versorgungskette inklusive Naturkautschuk hervorzubringen. Die weltweite Selbstverpflichtung des Konzerns zur Unternehmensphilosophie Our Way to Serve stellt Erwartungen an Geschäftspartner und Zulieferer, Vorgaben in Bezug auf Menschenrechte, Umweltnormen und Produktqualität einzuhalten. Dabei müssen auch zusätzliche Anforderungen bezüglich Landschaftsschutzgebieten und -rechten sowie die Verfolgbarkeit des Herkunftsortes und der Widerstandsfähigkeit erfüllt werden.

2019 fokussiert sich Bridgestone auf die Prüfung von Beurteilungsergebnissen, die Adressierung aktueller Anliegen und die Entwicklung neuer Strategien, um die bestmögliche Vorgehensweise in Bezug auf Nachhaltigkeit und Transparenz innerhalb der Zuliefererkette zu schaffen.

Quelle: Bridgestone

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