Portfolioerweiterung bei ZF Aftermarket

Erweiterung des Portfolios an Lemförder Fahrwerk- und Lenkungsteilen

  • Fahrwerk- und Lenkungsteile sind sicherheitsrelevant
  • Regelmäßige Prüfung sollte die Werkstatt in den Fokus stellen
  • ZF Aftermarket stellt Erstausrüsterqualität des Portfolios in neuer Markenkampagne in den Mittelpunkt

Fahrwerk- und Lenkungsteile sind sicherheitsrelevante Teile. Eine umfassende Prüfung dieser Teile ist deswegen bei jeder Inspektion erforderlich. Die unterschiedlichen Fahrwerktypen vereinfachen diese Arbeit der Werkstätten nicht. Alleine in den letzten Wochen wurde daher das Lemförder Fahrwerk- und Lenkungsteile Produktportfolio um weit über 60 Querlenker für die aktuellen Premium-Modelle Range Rover, Land Rover Discovery, Jaguar XF, XJ, F- und S-Type erweitert. Bis Ende 2018 wird das Produktportfolio insgesamt noch um weitere 120 Lemförder Originalteile, z.B. für Tesla Model X, BMW 35-Up-Plattform, Citroen Jumper und Alfa Romeo Giulia, ausgebaut. Zudem werden bei ZF Aftermarket neben den Lemförder Produkten selbst auch Trainings und technische Informationen zu Fahrwerk- und Lenkungsteilen stark nachgefragt.

Eine Einzelradaufhängung wie zum Beispiel eine Mehrlenkerachse besteht aus vielen Einzelkomponenten. Jedes Fahrwerkteil wie Führungslenker, Traglenker oder Pendelstütze hat eine genaue Funktion innerhalb dieses Fahrwerks. Die Reparatur dieser aufwändigen Konstruktionen und die genaue Achsvermessung sind damit allerdings auch anspruchsvoller geworden. Ein gutes Verständnis der Funktionsweise moderner Radaufhängungen und damit des Zusammenwirkens der einzelnen Komponenten ist daher erforderlich, um potentielle Schäden diagnostizieren und beheben zu können.

Regelmäßiger Fahrwerk-Check unabdingbar

Zunächst ist es sinnvoll, diese Komponenten regelmäßig einer Sichtprüfung zu unterziehen. Bei jedem Federbein- und Dämpfertausch sollten auch gleich die dazugehörigen Federbeinstützlager bzw. Dämpferlager sowie die Druckanschlag- bzw. Zusatzfedern, die das Montage-Kit beinhaltet, gewechselt werden. Fahrwerkteile sind immer auch Verschleißteile – unabhängig von der Komplexität des Fahrwerks insgesamt. Nach der Sichtkontrolle sollte unbedingt auch eine Testfahrt stattfinden.

Ungewöhnliches Fahrverhalten sowie Geräusche deuten häufig auch auf andere defekte Fahrwerkkomponenten wie Querlenker oder Stabilisatoranbindungen hin. Traggelenke beispielsweise verschleißen schneller wegen der immer schwerer werdenden Fahrzeuge. Auch die Kräfte, die bei Schlaglöchern oder Bordsteinremplern auf Gelenken und Spurstangen einwirken, hinterlassen dort ihre Spuren. Nachteilige Einflüsse auf die Achsgeometrie und unruhiges Fahrverhalten sind die Folge. Zudem führen defekte Bauteile zu erhöhtem Verschleiß an anderen Fahrwerkkomponenten sowie Reifen. Damit verschlechtern sich insgesamt die Fahrzeugsicherheit und der Fahrkomfort.

Gummibälge, Manschetten und Spannringe prüfen

Weiterhin sollten Mechaniker prüfen, ob die Gummibälge an den Fahrwerkgelenken abgenutzt, beschädigt oder undicht sind. Sind Schmutzpartikel ins Gelenk gelangt, zerstören diese die innere Kunststoff-Kugelschale und beschädigen die Kugel sowie das Gelenkgehäuse. Damit entspricht das Gelenkspiel nicht mehr den gestellten Anforderungen. Das ist auch der Fall, wenn bereits im Ansatz Rostfraß an den Federspannringen der Gummibälge zu erkennen ist. Bei der Lenkung verlangt die Spurstange besonderes Augenmerk: Zusätzlich zu den Gummibälgen ist hier auch die Lenkmanschette auf Beschädigungen zu kontrollieren.

Sonderwerkzeuge wie Auspresswerkzeuge sind für die Demontage der Gelenke definitiv erforderlich. Bei einigen Fahrzeugen werden auch Einstellwerkzeuge für die Montage genutzt, um einen Einbau ohne Verspannung gewährleisten zu können. Viele andere Fahrwerkstypen wie zum Beispiel eine McPherson-Achse oder die VAG-Mehrlenker-achse erfordern den Einsatz von speziellen Winkelschlüsseln, Kugelgelenk-Abdrückern oder Pressensätzen.

Die Auswirkungen defekter Fahrwerk- und Lenkungsteile auf das Fahrverhalten des Fahrzeugs und damit auf die Sicherheit der Fahrzeuginsassen sind enorm. Hier sollte die Werkstatt Zeit für die Information der Kunden investieren. Mit Lemförder Fahrwerk- und Lenkungskomponenten ist sie dann bestens für alle Aufträge gerüstet. ZF Aftermarket bietet den Werkstätten jedoch nicht nur ein breites Produktportfolio in Erstausrüsterqualität, sondern auch die passenden Serviceleistungen. Mithilfe praxisnaher Trainings, technischer Informationen und Werkstattkonzepten können die Werkstätten ein detailliertes Produkt- sowie Systemverständnis und damit die beste Basis für eine zielgerichtete Diagnose und professionelle Reparatur erwerben.

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Aktuell gibt es auf Aftermarket-Update eine Fahrwerksfeder-Online-Umfrage. Hier haben Sie die Möglichkeit, mit Ihrer persönlichen Meinung und Ihren eigenen Erfahrungen zukünftige Produktentwicklungen und Services Rund um die Fahrwerksfeder zu beeinflussen – und dabei sogar noch etwas gewinnen. Jeder 10. Teilnehmer gewinnt einen Preis oder Gutschein im Wert zwischen 10 und 250 Euro. Mitmachen und Gewinnen!

Quelle: ZF Aftermarket

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