Jürgen Hasler übernimmt Hauptgeschäftsführung des ZDK

Veröffentlicht am 31.10.2025
Mit der einstimmigen Wahl von Jürgen Hasler zum neuen Hauptgeschäftsführer hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Weimar eine zentrale Personalentscheidung getroffen. Hasler, bislang Geschäftsführer Politik, Kommunikation und Events, steht für Kontinuität und strategische Weiterentwicklung. Seine Erfahrung in politischer Kommunikation und Verbandsführung soll den Kurs des ZDK in Richtung Zukunftssicherung und stärkere Präsenz in Berlin und Brüssel konsequent fortsetzen.
 

Die Mitgliederversammlung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat Jürgen Hasler zum neuen Hauptgeschäftsführer gewählt. Damit tritt er die Nachfolge von Dr. Kurt-Christian Scheel an, der den Verband Ende April 2025 verlassen hatte. Hasler gehört seit Mai 2025 der bevollmächtigten Geschäftsführung an und war zuvor maßgeblich am Aufbau der ZDK-Hauptstadtrepräsentanz beteiligt.


Kontinuität und Neuausrichtung im Verband

Mit der Wahl Haslers setzt der ZDK seinen eingeschlagenen Modernisierungskurs fort. In den vergangenen Monaten hat der Verband eine strukturelle Neuausrichtung eingeleitet, die vor allem die politische Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit stärkt. Unter Haslers Leitung wurde die Präsenz des ZDK bei politischen Entscheidungsträgern in Berlin und Brüssel deutlich ausgebaut. Dies schafft eine solide Basis, um die Anliegen des Kfz-Gewerbes künftig noch wirksamer einzubringen.

Als Geschäftsführer Politik, Kommunikation und Events hat Hasler den öffentlichen Auftritt des Verbandes auf ein neues Niveau gehoben. Neben einer klaren strategischen Kommunikation trug er dazu bei, dass Themen des Kfz-Gewerbes – von Mobilitätswandel bis Fachkräftesicherung – stärker in den politischen Diskurs eingebunden wurden. Auch intern setzte er auf transparente Informationswege und eine engere Vernetzung zwischen ZDK, Landesverbänden und Innungen.

ZDK-Präsident Thomas Peckruhn würdigte Haslers Rolle in der Neuaufstellung des Verbands. Durch seine Arbeit sei es gelungen, die Wahrnehmung des ZDK in Medien und Politik nachhaltig zu verbessern. Die klare Positionierung des Verbandes zu Zukunftsthemen habe zudem das Vertrauen der Mitglieder gestärkt.

Fachliche Kompetenz und internationale Erfahrung

Der 56-jährige Hasler bringt umfassende Erfahrung aus Politik, Wirtschaft und Verbandswesen mit. Nach seinem Studium der politischen Wissenschaft, des Europa- und Völkerrechts sowie der Wirtschaftspolitik in Bonn und Paris absolvierte er einen MBA in Entrepreneurial Management an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Diese Kombination aus akademischem Hintergrund und praktischer Führungserfahrung prädestiniert ihn für die komplexen Aufgaben an der Spitze des ZDK.

Die Berufung Haslers ist ein Signal der Stabilität in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche im Kfz-Gewerbe. Themen wie Elektromobilität, Digitalisierung und Transformation der Werkstattbetriebe stehen ebenso im Fokus wie die politische Vertretung mittelständischer Interessen auf nationaler und europäischer Ebene. Haslers kommunikative Stärke und politisches Netzwerk gelten als Schlüsselfaktoren, um die Branche in dieser Phase zu begleiten.

Stärkung der politischen Interessenvertretung

Eines der zentralen Ziele Haslers wird die weitere Professionalisierung der politischen Arbeit des ZDK sein. Der Verband vertritt die Interessen von über 36.000 Kfz-Betrieben in Deutschland – vom kleinen Familienunternehmen bis zum großen Autohausverbund. Um die Rahmenbedingungen für die Betriebe zu verbessern, sollen die Aktivitäten in Berlin und Brüssel gezielt ausgebaut werden. Hasler plant, den Austausch mit Abgeordneten, Ministerien und europäischen Institutionen weiter zu intensivieren, um Themen wie Werkstattzugang, technische Informationen und faire Wettbewerbsbedingungen langfristig zu sichern.

Neben der politischen Arbeit bleibt der zunehmende Fachkräftemangel im Kfz-Gewerbe ein drängendes Thema. Unter Haslers Führung soll der ZDK die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen, Kammern und Betrieben weiter vertiefen. Ziel ist es, die Attraktivität der technischen Berufe zu steigern und die Ausbildung an neue Technologien wie Hochvolttechnik oder digitale Diagnosesysteme anzupassen. Parallel dazu will der Verband die Digitalisierung von Werkstattprozessen und die Integration moderner IT-Lösungen fördern, um Betriebe effizienter und zukunftsfähiger aufzustellen.


Fazit

Mit Jürgen Hasler an der Spitze setzt der ZDK auf Kontinuität, Professionalität und eine klare strategische Ausrichtung. Seine Wahl steht für die Fortführung der Modernisierung des Verbands und für eine starke Interessenvertretung des Kfz-Gewerbes auf nationaler und europäischer Ebene. Der Verband kann damit seine Position als zentrale Stimme des automobilen Mittelstands weiter festigen und die anstehenden Herausforderungen mit klarer Perspektive angehen. Quelle: ZDK

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