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Wundermittel oder Hokuspokus? Additive als Ertragsbringer

Veröffentlicht am 20.09.2022
Was die wenigsten Autofahrer wissen: Jeder Kraftstoff wird bereits in der Raffinerie mit Additiven versetzt, um die für Kraftstoffe jeweils geltende DIN-Norm durchgängig zu erfüllen. Über diese Raffinerie-Additivierung hinaus kommt bei Premium-Kraftstoffen auch die Premium-Additivierung zum Einsatz, die im Langzeiteinsatz positive Auswirkungen auf Motorfunktion und Emissionsverhalten haben kann. Doch was bringt der Einsatz zusätzlicher Additive in der Werkstatt? In einer Studie des Bundesumweltamtes aus diesem Jahr heißt es:

„Produkte, die in Werkstätten zur Reinigung der Motorensysteme eingesetzt werden, können mitunter in stark erhöhten Konzentrationen angewendet werden. Hierdurch kann eine sehr kurzfristige Reinigung des Kraftstoffsystems oder auch eines Partikelfiltersystems erreicht werden. Aufgrund der begrenzten Applikationsdauer kann eine Motorölverdünnung und/oder Katalysatorschädigung, wie sie bei Anwendung in dauerhaft erhöhter Konzentration eintreten könnte, vermieden werden“.

Neue Möglichkeiten

Solche Werkstattprodukte haben beispielsweise Anbieter wie Motul oder Liqui Moly im Angebot. Liqui Moly bezeichnet seine Additive als chemische Werkzeuge, die viele Aufgaben schneller, einfacher und kostengünstiger erledigen können als es beispielsweise mechanisch möglich wäre, schränkt aber gleichzeitig ein: Wie jedes Werkzeug können sie keine Wunder vollbringen. Speziell für Werkstätten gibt es die Pro-Line von Liqui Moly. Dort gibt es auch Additive, die größere Sorgfalt bei der Dosierung erfordern und daher den Profis vorbehalten sind. Im Angebot sind eine Vielzahl von Produkten für unterschiedliche Anwendungsbereiche im Kraftstoff, Öl oder Kühler, wo sie als Problemlöser oder zur Vorbeugung eingesetzt werden können. Diese Vielfalt kann auf den ersten Blick verwirrend wirken, öffnet aber Werkstätten viele Möglichkeiten, wenn sie sich mit dem Sortiment auseinandersetzen, sowohl auf technischer Ebene als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.

Erklärungsbedarf

Liqui Moly empfiehlt der Werkstatt beispielsweise, die Additive in einem Servicepaket zu bündeln. Anstatt einfach nur einen Ölwechsel zu machen, kann die Werkstatt dem Kunden einen „Performance Oil Change“ anbieten. Dabei wird unmittelbar vor dem Ölwechsel die Pro-Line Motorspülung ins Öl gegeben, wo sie Schmutz und Ablagerungen löst, die mit dem Öl abgelassen werden. Das frische Öl kommt in einen sauberen Motor und kann dort seine volle Leistung entfalten. Danach wird noch Cera Tec zum frischen Öl gegeben, ein Verschleißschutz-Additiv, dass die Reibung sowohl physisch als auch chemisch verringert. Die Anwendung dieser beiden Additive ist denkbar einfach, doch kann eine Werkstatt damit einen austauschbaren Standardservice wie den Ölwechsel aufwerten, eine höhere Marge erwirtschaften und sich von Wettbewerbern absetzen. Entscheidend für den sinnvollen Einsatz von Additiven genauso wie für die Argumentation dem Kunden gegenüber ist ein Grundverständnis der Wirkungsweise und der Funktion des eingesetzten Additivs, denn Additive sind erklärungsbedürftige Produkte.

Kundenbindung stärken

Auch Motul bietet eine breite Angebotspalette von Kraftstoff-, Öl- oder Getriebe- und Kühlsystem-Additiven. Das Motul Inject System säubert verschmutzte Kraftstoff- und Luftansaugsysteme und wirkt einer neuen Ablagerung effizient entgegen. Die Motul Inject Systeme „2 in 1“ und „3 in 1“ mit den speziell entwickelten Motul Additiven, reinigen effizient ohne, dass Fahrzeugkomponenten wie beispielsweise Einlassventile oder der Rußpartikelfilter demontiert werden müssen. Die Motul Inject Systeme sowie die Additive sind inklusive Zubehör, einem nachhaltigen Entsorgungssystem und POS-Material verfügbar. Markus Volkart, Key Account Manager Motul Deutschland:

„Das System ist eine klare Win-Win-Situation für Verbraucher und Werkstätten. Die Kfz-Betriebe profitieren dabei von einer einfachen und schnellen Anwendung sowie einem erweiterten Service, den sie zusätzlich zum Ölwechseln anbieten können. Das sorgt für eine stärkere Kundenbindung“.

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Motul bietet seinen Partnern darüber hinaus ein attraktives Finanzierungskonzept für das System. Werkstätten können das Gerät in zwei Ausführungen erwerben: Motul Inject 2 in 1 (Injektor Einlassbereich AGR-EGR Reinigung) und Motul Inject 3 in 1 (ergänzend mit DPF Reinigungsfunktion). Das System kann an alle Benzin-Einspritzsysteme und alle Dieselsysteme angeschlossen werden. Dieter

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