TRW erweitert Bremsscheiben-Portfolio

Veröffentlicht am 25.11.2020

Gerade in besonders sicherheitsrelevanten Bereichen eines Fahrzeugs wie dem Bremssystem ist es essenziell, dass alle Komponenten optimal auf den jeweiligen Pkw abgestimmt sind und der Qualität der Erstausrüstung entsprechen. Seit über 100 Jahren werden unter der Marke TRW Bremssysteme für die Automobilhersteller weltweit entwickelt und produziert. Dieses Know-how fließt auch in das TRW Produktportfolio für den freien Ersatzteilemarkt ein, das jetzt im Segment zweiteiliger Bremsscheiben weiter ausgebaut wird. Ab sofort sind diese auch für verschiedene Mercedes-Benz C- und E-Klasse Modelle erhältlich. Zusätzliche Referenzen für S-Klasse und GLC des Stuttgarter Premium-Herstellers folgen bis Mitte 2021.

Mit der Erweiterung des Portfolios zweiteiliger Bremsscheiben reagiert ZF Aftermarket auf die starke Nachfrage aus dem Markt. Unter ihrer Marke TRW, die für jahrzehntelange Expertise und Innovation in der Entwicklung von Bremssystemen steht, bietet das Unternehmen ab sofort freien Kfz-Werkstätten zweiteilige Bremsscheiben für die oben genannten Volumenmodelle von Mercedes-Benz an.

„Durch unsere strategische Portfolioerweiterung im Bereich der zweiteiligen Bremsscheiben, können unsere Werkstattpartner nicht nur weitere private Fahrzeuge mit Ersatzteilen in OE-Qualität ausstatten, sondern auch Taxiflottenbetreiber bedienen, bei denen die entsprechenden Mercedes-Benz Modelle besonders beliebt sind“ so Ulf Haase, Leiter Produktmanagement Bremse.

Aftermarket stellt Kfz-Betrieben unter seiner Produktmarke TRW ein umfassendes Programm an Bremsscheiben zur Verfügung. Im Segment der zweiteiligen Bremsscheiben sind ab sofort Produkte lieferbar für:

Modell – Achse:

  • C-Klasse (W205) Limousine (14-) – Hinten
  • C-Klasse (W205) Limousine (14-) – Vorne
  • E-Klasse Coupe (C238) (16-) – Vorne

Bis Mitte 2021 wird das Angebot um weitere Teilenummern auch für die Mercedes-Benz Modelle S-Klasse und GLC ergänzt.

Das zweiteilige Design von Mercedes-Benz Bremsscheiben besteht aus einem Stahltopf, der mit dem Grauguss Reibring verzahnt ist. Durch diese spezielle Konstruktion ist die Wärmeausdehnung beim Bremsen optimiert, sodass sich die Scheibe durch die thermische Belastung nicht verformt. Die Bremsscheibe dieser speziellen Bauart wurde entwickelt, um Sicherheit sowie Leistung zu verbessern und die Lebensdauer in leistungsstärkeren Fahrzeugen zu verlängern.

ZF Aftermarket hat ein exklusives Design für den freien Ersatzteilemarkt entwickelt, das die Vorteile des OE-Produktes aufweist, sich jedoch in der Anbindung zwischen Bremstopf und Reibring unterscheidet: Die zweiteilige TRW Bremsscheibe besteht ebenfalls aus einem Stahltopf, welcher mit dem Reibring aus Gusseisen vernietet ist. Aufgrund des Topfmaterials und des Nietprozesses wurde eine besondere Beschichtung entwickelt, die die Bremsscheibe auch am Niet vor Korrosion schützt.

Weniger Gewicht und CO2-Emissionen

Das verringerte Gewicht der zweiteiligen Bremsscheibe, im Vergleich zu einer Vollgussbremsscheibe, reduziert die ungefederten Massen, was den Fahrkomfort und das NVH-Verhalten verbessert (NVH= Noise, Vibration & Harshness). Außerdem trägt die Gewichtsreduktion zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen bei. Durch die reduzierte Wärmeausdehnung arbeitet das Bremssystem auf einem niedrigeren Temperaturniveau und schafft somit Reserven, um im Ernstfall auf die volle Bremsleistung zurückgreifen zu können.

Da freie Werkstätten auch immer mehr Flottenkunden, wie z.B. Taxibetriebe, bedienen, handelt es sich bei der Programmerweiterung im Segment der zweiteiligen Bremsscheibe für populäre Mercedes-Benz Modelle um eine für sie besonders wichtige. Ein weiterer Beleg für die starke Kundenorientierung von ZF Aftermarket. Quelle: ZF Aftermarket

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