Reifenwechsel Tipps von Michelin

Veröffentlicht am 03.04.2020

Der Wechsel von Winter- zu Sommerreifen sollte spätestens dann erfolgen, wenn die Temperaturen dauerhaft deutlich über Null liegen. Michelin gibt sechs Tipps zum Reifenwechsel.

Tipp 1: Keine Nutzung von Winterreifen im Sommer

Ein Winterreifen wurde speziell für den Einsatz bei niedrigen Temperaturen entwickelt, verfügt jedoch über eine spezielle Gummimischung, die bei niedrigen Temperaturen unter 7 ° Celsius viel Sicherheit bietet. Diese Gummimischung, die selbst im Hochsommer dauerhaft über diesem Wert liegt, „schwitzt“ schnell. Dies äußert sich in einem höheren Kraftstoffverbrauch des Autos und der manchmal dramatischen Zunahme der Bremswege. So leiden Umwelt und Sicherheit. Fahren Sie im Sommer keine Winterreifen.

Tipp 2: Reifentests geben Orientierung

Die neuen Sommerreifen sollen eine hohe Sicherheit bieten und sollen den Kraftstoffverbrauch des Autos senken und eine lange Laufleistung ermöglichen. Tests in Fachmagazinen geben eine Orientierung. Besonders die Kombination aus Laufleistung, niedrige Rollwiderstandswerten und kurzen Bremswegen charakterisiert Premiumreifen.

„Ein Premiumreifen bietet Ihnen eine hohe Laufleistung, einen geringen Rollwiderstand, kurze Bremswege und so Sicherheit und Nachhaltigkeit“, sagt Agostino Mazzocchi, Direktor Vertrieb B2C DACH von Michelin.

Tipp 3: Die Labelwerte beachten

Das EU-Reifenetikett zeigt die drei wichtigen Indikatoren für die Leistung des Reifens:

  1. der Rollwiderstand, eingeteilt in Klassen zwischen A und C und E und G.
  2. die Nassbremseigenschaft, eingeteilt in Klassen zwischen A und C und E und G.
  3. das Außenrollgeräusch, dargestellt durch einen Lautsprecher mit einer (leiser als Normwert) bis drei (Normwert) Schallwellen und einer Angabe der Lautstärke in Dezibel (dB(A)).

Was sagen diese Klassen? Beispiel: Der Unterschied im Rollwiderstand eines Reifens kann den Verbrauch eines Autos mit einem Gewicht von 1,5 Tonnen von Etikett A bis Etikett E um 0,35 bis 0,45 l / 100 km erhöhen. Die Nassbremscharakteristik sollte ebenfalls berücksichtigt werden, da die Bremswege bei Nässe zwischen den Klassen A und G um mehr als 30 Prozent abweichen können

Tipp 4: Kfz-Werkstätten sind Experten

Reifenspezialisten haben eine große Auswahl an Reifen. Hier können Autofahrer sicher sein, dass die Reifen korrekt montiert und gelagert werden. Eine sachkundige Hand ist auch erforderlich, wenn sehr sportliche Reifen montiert werden.

Tipp 5: Manchmal macht ein Ganzjahresreifen Sinn

Moderne Ganzjahresreifen bieten im Sommer sehr gute Leistungen, manchmal auch sehr hohe Laufleistungen. Wenn keine Fahrten unter hochalpinen Schneebedingungen geplant werden, können Ganzjahresreifen der perfekte Kompromiss sein.

Tipp 6: Reifen haben eine Einfluss auf die Umwelt

Reifens haben einen aktiven Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck der Mobilität. Einige Reifenhersteller tätigen Investitionen in den Schutz der Umwelt. Dies beinhaltet Dinge wie den sozial und ökologisch nachhaltigen Anbau von Naturkautschuk oder die Verpflichtung des Herstellers, Reifen zu recyceln und große Mengen an recycelten Materialien in neuen Reifen zu verwenden. Zukünftige Themen wie Ressourcenschonung oder die Verwendung nachwachsender Rohstoffe aus Biomasse kann bei der Auswahl des Reifenherstellers ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Quelle: Michelin

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