Bilstein nutzt neue Roboter-Generation

Neue Roboter-Generation: bilstein group Engineering setzt auf Automation

Normalerweise arbeiten Industrieroboter hinter Gittern, um mögliche Zusammenstöße mit Menschen zu verhindern. Nicht so UR 10. Dahinter steckt ein sogenannter kollaborativer Roboter, kurz Cobot (von Englisch: collaborative), der seit Kurzem in der bilstein group Engineering bei der Produktion von PKW- und NKW-Ersatzteilen eingesetzt wird.

Das ist auf den ersten Blick ein großer, metallener Greifarm mit mehreren Gelenken. Der Clou: Der Cobot erkennt dank eines Laserscanners, wenn sich ein Mitarbeiter nähert und wird automatisch langsamer oder bleibt komplett stehen. So kann es nicht zu einem Zusammenstoß kommen. Gleichzeitig kann der Roboter an nahezu jeder Maschine eingesetzt werden, da keine zusätzliche Einhausung benötigt wird.

„Der Roboter ermöglicht einen zeitweisen autarken Betrieb, so dass wir in der Lage sind, drei Maschinen statt wie bisher nur zwei parallel von einem Mitarbeiter bedienen zu lassen“, erläutert Tim Schmitt, Ingenieur in der Engineering. „Musste bislang eine Maschine umgerüstet oder neu justiert werden, konnte sich der Mitarbeiter in dieser Zeit nicht um die andere Maschine kümmern. Dank des Cobots kann diese Arbeit nun weiterlaufen.“

Ein weiterer Vorteil:

„Statt immer wieder Teile nachlegen zu müssen, können sich die Kollegen stärker auf anspruchsvollere Aufgaben wie die Qualitätskontrolle konzentrieren.“

Um dieses Ziel zu verfolgen, wird in Kürze ein zweiter Cobot seinen Dienst antreten.

Quelle: Bilstein Group

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