Neues BILSTEIN B12 Pro-Kit

Neues BILSTEIN B12 Pro-Kit für einen BMW Z3 E36/7

„Wie auf Schienen!“

„Merkst du, wie die Stoßdämpfer durchschlagen?“, fragt mich Mustafa neben mir auf dem Fahrersitz. Vorhin auf dem frisch asphaltierten Teilstück der Landstraße war noch alles okay. Aber hier auf dem Asphaltband mit den Bodenwellen ist das Fahrverhalten des alten BMW Z3 tatsächlich alles andere als gut. Auch in Kurven kommt der Roadster schnell an seine Grenzen: „Wenn es zur Sache geht, also das Fahrwerk richtig arbeiten muss, dann bemerkt man, dass die Stoßdämpfer und Federn nicht mehr optimal arbeiten. Dadurch poltert es hinten und auch die Lenkung ist etwas schwammig“, erklärt Mustafa.

Alles keine Überraschung, schließlich ist der BMW mittlerweile über 20 Jahre alt, Baujahr 1998. Gemeinsam mit Daniel Boehnke will Mustafa Yavuz aus unserem Kundendienst/Technical Support heute ein neues Fahrwerk montieren, das dem Z3 wieder die sprichwörtliche Freude am Fahren einhauchen und das Fahrverhalten sicher machen soll. Die Wahl fällt auf das BILSTEIN B12 Pro-Kit, das eine ausgewogene sportlich-komfortable Abstimmung bei höchster Sicherheit bietet.

Also ab in die Werkstatt und rauf auf die Hebebühne. Mustafa und Daniel kümmern sich zunächst um die Vorderachse. Die beiden Kfz-Profis demontieren die Vorderräder, lösen Spurstange und die Bolzen an den Achsschenkeln. Nachdem die Schrauben der Domlager gelöst sind, können die Federbeine herausgenommen werden.

Ein Blick auf die alten Komponenten ergibt: „Die Domlager sind kaputt, die Stoßdämpfer sind äußerlich in Ordnung“. Doch ein einfacher Test zeigt, dass die alten Stoßdämpfer verschlissen und nicht mehr zu gebrauchen sind. Mustafa drückt den Serien-Zweirohr-Stoßdämpfer zusammen, die Kolbenstange bleibt in der eingefahrenen Position stehen und fährt nicht wieder heraus. Mustafa hat die Erklärung: „Das liegt an der Stickstoff-Füllung, die sich verflüchtigt hat. Ein Problem, dass bei unserer Einrohr-Technologie nicht vorkommt“.

„Bei kurzen Fahrten auf ebenen Straßen ist der Verschleiß der Stoßdämpfer nicht direkt zu erkennen“, weiß Mustafa. „Jedoch kommen diese in kritischen Situationen oder bei längeren Fahrten schneller an ihre Grenzen, weil die Stickstofffüllung die Kavitation (Verschäumung des Stoßdämpferöls) nicht mehr verhindern kann und die Kennung der Stoßdämpfer zusammenbricht. Durch die Verschäumung verliert der Stoßdämpfer an Fähigkeit, die Schwingungsenergie durch Flüssigkeitsreibung gezielt zu dämpfen. In der Folge werden Fahrstabilität und Fahrkomfort verschlechtert. „Da nutzen die besten Reifen und Bremsen nichts, wenn die Stoßdämpfer versagen und die Traktion verloren geht“.

Hinten muss die Abdeckung des Verdeck-Fachs entfernt werden, damit die hinteren Stützlager demontiert werden können. Die alten Stoßdämpfer und Federn sind schnell ausgetauscht. Doch festgezogen werden die Stoßdämpfer noch nicht. „Die Achsschenkel-Schrauben werden erst festgezogen, wenn das Fahrzeug wieder auf dem Boden steht. Anderenfalls können Verspannungen entstehen“, erläutert Mustafa. „Zudem sollten bei der Montage eines neuen Fahrwerks natürlich auch immer alle Achslager/Gummilager mit kontrolliert und stets die Montageanleitung beachtet werden“.

Nachdem alle Montagearbeiten erledigt sind, geht es für den BMW Z3 dahin, wo er hingehört: Auf die Landstraße. Die 30-mm-Tieferlegung steht dem roten Roadster äußerst gut. Und auch Mustafa ist zufrieden: „Das Fahrgefühl ist jetzt deutlich besser. Das Fahrwerk schluckt jetzt viel effektiver Bodenwellen, Schlaglöcher oder Fräskanten“. Und die Lenkung? „Die funktioniert auch viel besser, viel direkter. Insgesamt fährt der Z3 sportlich-komfortabel, wie auf Schienen“.

„Durchschlagen und Wanken werden als typisches Fahrverhalten des alten Roadsters empfunden“, fährt Mustafa fort. „Unser Umbau auf das BILSTEIN B12 Pro-Kit Fahrwerk beweist, dass dieses Bild trügt, denn der Zetti fährt sich gar nicht so wie es angenommen wird. Agil und Stabil ist die Devise unseres Tests. Der BMW Z3 fährt sich wie ein Neuwagen. Nein, ich korrigiere mich, er fährt sich sogar besser!“

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Quelle: BILSTEIN

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