ElringKlinger im ersten Quartal 2016

ElringKlinger im ersten Quartal 2016 weiter auf Wachstumskurs

Umsatz um 3,7 % auf 385 Mio. Euro verbessert, organisch sogar um 5,5 % – Bereinigtes EBIT vor Kaufpreisallokation bei 32,0 Mio. Euro – Darin nachlaufende Kosten im Segment Erstausrüstung in Höhe von 7 Mio. Euro sowie Rückstellung für ausgeschiedenes Vorstandsmitglied in Höhe von 2,6 Mio. Euro enthalten – Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigt

Der ElringKlinger-Konzern ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Konzernumsatz legte im ersten Quartal 2016 um insgesamt 3,7 % oder 13,8 Mio. Euro auf 385,2 (371,4) Mio. Euro zu, obwohl Währungsumrechnungen die Berichtszahlen um 11,7 Mio. Euro oder 3,2 % reduzierten. Ausschlaggebend waren in erster Linie der mexikanische Peso, der brasilianische Real und der Schweizer Franken. Als weiterer Einflussfaktor kommt hinzu, dass die 2015 akquirierte ElringKlinger Automotive Manufacturing, Inc. (vormals: M&W) erstmals Mitte des ersten Quartals 2015 vollkonsolidert wurde, so dass deren Umsatz in den ersten rund sechs Wochen 2016 in Höhe von 4,9 Mio. Euro akquisitorisches Wachstum bedeutet. Unter Berücksichtigung dieser Währungs- und Akquisitionseffekte ist der Umsatz organisch um 20,6 Mio. Euro oder 5,5 % gewachsen.

Mit 32,0 Mio. Euro lag das bereinigte Konzern-EBIT vor Kaufpreisallokation 4,7 Mio. Euro unter dem Vorjahresquartal. Zum einen wirkten sich die Sonderbelastungen des Segments Erstausrüstung aus, die mit 7 Mio. Euro höher als im Vergleichsquartal (4 Mio. Euro) ausfielen. Der Konzern hatte für das Berichtsquartal mit bis zu 10 Mio. Euro gerechnet. Zum anderen resultierte aus dem Rücktritt des Vorstandsmitglieds Karl Schmauder am 23. Februar 2016 eine aufwandswirksame Rückstellung in Höhe von 2,6 Mio. Euro; diese umfasst die bis Vertragsende im Januar 2018 ausstehenden Vergütungen. Die Währungseffekte verschlechterten auch das Finanzergebnis um 9,8 Mio. Euro auf -6,3 Mio. Euro, insgesamt verringerte sich der Gewinn je Aktie um 0,18 Euro auf 0,27 Euro.
Weitere Kennzahlen entwickelten sich ebenfalls erwartungsgemäß: Der operative Free Cashflow verbesserte sich um 11,8 Mio. Euro und ist mit 0,6 (-11,2) Mio. Euro leicht positiv. Die Investitionen in Sachanlagen liegen mit 37,5 (35,2) Mio. Euro geringfügig über Vorjahresniveau, das Net Working Capital veränderte sich mit 6,3 Mio. Euro oder 1,2 % auf 529,1 Mio. Euro unwesentlich. Erfreulich ist zudem die Auftragslage des Konzerns: Trotz beeinträchtigender Währungseffekte in Höhe von 28,1 Mio. Euro gingen 10,0 Mio. Euro oder 2,4 % mehr Aufträge ein als im Vorjahresquartal, so dass sich der Auftragseingang auf 424,0 Mio. Euro belief.

„Wir sind weiter gut auf Kurs und setzen unsere Agenda schrittweise um, um den Konzern wieder zu größerer Ertragsstärke zu bringen“, sagt Dr. Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG. „Die Kapazitäts- und Logistikengpässe sind wir strikt angegangen. Mit den Optimierungen am betroffenen Standort und dem Aufbau einer neuen Produktionsstätte in Ungarn haben wir die Situation genutzt, um den gesamten Geschäftsbereich fit zu machen und erfolgreich für die Zukunft aufzustellen.“

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet ElringKlinger weiterhin mit einem moderaten Wachstum des globalen Automobilmarktes von rund 2 %. Vor diesem Hintergrund bestätigt der Konzern seinen Ausblick, im Umsatz 2016 zwischen 5 % und 7 % organisch zu wachsen und ein bereinigtes EBIT vor Kaufpreisallokation zwischen 160 und 170 Mio. Euro zu erzielen.

Quelle: ElringKlinger AG

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