Bestandteil des hydraulischen Kupplungssystems

Mittlerweile gilt die Kraftübertragung zwischen Pedal und Kupplung – mittels Seilzug vom Pedal zu einem Hebelmechanismus in der Kupplungsglocke – als überholt.

Wenngleich immer noch eine große Anzahl von Kraftfahrzeugen über dieses mechanische System verfügt, werden es im Laufe der kommenden Jahre immer weniger.

Im Gegensatz dazu sind die Vorteile moderner hydraulischer Kupplungssysteme eindeutig: Es werden Bauteile eingespart (zum Beispiel entfällt die Ausrückgabel in der Getriebeglocke, da Ausrücklager, Nehmerzylinder und Führungshülse beim Zentralausrücker ein Bauteil bilden). Die Reibungsverluste des Systems gegenüber der mechanischen Methode minimieren sich und das hydraulische System benötigt lediglich einen kleineren Einbauraum.

Welche Technik steckt dahinter? Beim Ausrücksystem mit Zentralausrücker wird ein hydraulischer Ringzylinder mit integriertem Ausrücklager verwendet. Das Ausrücklager ist unmittelbar mit dem Kolben verbunden und über die integrierte Vorlastfeder gegen die Tellerfederzungen der Kupplung gespannt. Die Ausrückbewegung der Kupplung und damit den eigentlichen Kupplungsvorgang leitet dann hydraulischer Druck ein.

Der Zentralausrücker ist wartungsfrei, aber nicht verschleißresistent. Normalerweise muss nur die im hydraulischen System verwandte Hydraulikflüssigkeit, je nach Wartungsintervall, getauscht werden. Trotzdem ist es notwendig, bei jedem Wechsel der Kupplung auch den Zentralausrücker zu erneuern.

Quelle: www.herthundbuss.com/

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