Förch Gruppe verzeichnet Rekordumsatz Teilehandel

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Förch Unternehmensgruppe wächst im ersten Halbjahr überproportional mit 9,1 %

Direktanbieter für Handwerk und Industrie mit Rekordzahlen

Im Jahr 2018 verzeichnete die Förch Unternehmensgruppe mit 440 Millionen Euro den höchsten Umsatz seiner Firmengeschichte.

„Doch schon dieses Jahr könnte der Rekord wieder gebrochen werden“, erläutert Gerhard Heilemann, einer der drei Konzerngeschäftsführer, bei der Präsentation der neuen Halbjahreszahlen.

Bis einschließlich Juni konnte 2019 bereits ein Gesamtumsatz von 235 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

„Das sind 19,5 Millionen Euro mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum“, resümiert der Spezialist für Vertrieb, Marketing und Digitalisierung.

Strukturell hat sich Förch bereits seit längerem auf zukünftiges Wachstum eingestellt, denn die aktuellen Zahlen sind kein Zufallsergebnis, sondern „die Früchte“ einer gezielten Strategie.

Förch, der zuverlässige Direktvertriebspartner für Handwerk und Industrie, verzeichnete in den letzten zehn Jahren bis 2018 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 8 %. Im gleichen Zeitraum hatte sich der Gesamtumsatz in etwa verdoppelt. 2019 nahm das Geschäft weiter Fahrt auf, so dass der Halbjahresumsatz bis Ende Juni sogar um 9,1 % zulegte.

„Die wichtigsten Motoren waren dabei das Auslandsgeschäft, das in der Vergangenheit jährlich rund 10 % gewachsen war und der Bereich E-Commerce, der zuletzt sogar um 35 % zulegte und nun für 10 % unseres Umsatzes in Deutschland verantwortlich ist“, so Andreas Pescht, Konzerngeschäftsführer Kaufmännische Verwaltung.

Die größte Einzelinvestition der Konzerngeschichte

Weil Verwaltung und Logistik durch das fortwährende Wachstum irgendwann an ihre Grenzen stoßen würden, hat Förch rechtzeitig vorgesorgt und 2019 wichtige Bauprojekte gestartet.

„In unmittelbarer Nähe zu unserer Zentrale in Neuenstadt am Kocher ist vor kurzem der Spatenstich für ein weiteres Verwaltungsgebäude erfolgt“, erklärt Holger Thrun, Konzerngeschäftsführer Supply Chain Management: „Insgesamt werden attraktive neue Büroräume in zentraler Lage für 300 unserer Mitarbeiter geschaffen.“

Besonders stolz sei er auf ein weiteres Bauprojekt, das mit 80 Millionen Euro die größte Einzelinvestition des seit 1963 bestehenden Familienunternehmens darstellt: das Logistikzentrum 3, welches in Boxberg entstehen wird.

„Wir setzen dabei auf eine hochautomatisierte und äußerst flexible Lagertechnik“, erläutert Thrun: „Kleinstbestellmengen, wie sie für den E-Commerce-Bereich typisch sind, können dabei genauso einfach abgewickelt werden wie umfangreiche Aufträge für Großkunden.“

Wichtig sei das Leuchtturmprojekt vor allem im Hinblick auf das stetig weiterwachsende Auslandsgeschäft, in dem die Förch Konzernspitze noch viel Potenzial sieht. Doch auch auf dem heimischen Markt sind die Grenzen des Wachstums noch lange nicht erreicht – das zeigt neben dem florierenden Online-Business das Netz der Verkaufsniederlassungen, das immer engmaschiger wird. Nach den jüngsten Neueröffnungen in Kempten und Bremen werden in den kommenden Monaten noch weitere Standorte hinzukommen.

„Online ist wichtig, doch eine digitale Monokultur wird es bei uns nicht geben“, so Gerhard Heilemann. Er setzt auf eine Cross-Channel-Philosophie mit unterschiedlichen Vertriebswegen. Dem Außendienst kommt dabei weiterhin eine starke Rolle zu: „Der Faktor Mensch und persönliche Beziehungen zu den Kunden bleiben weiterhin wichtig – gerade bei komplexen Produkten, die eine qualifizierte Beratung erfordern.“

Innovative Vertriebslösungen – Messen als direkter Draht zum Kunden

Für einen optimalen Kundenservice entwickelt Förch gleichzeitig innovative neue Vertriebslösungen und optimiert bestehende Systeme. So bieten immer mehr Verkaufsniederlassungen einen 24/7-Service an. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten haben registrierte Kunden dort die Möglichkeit, über SB-Terminals einzukaufen – 24 Stunden am Tag, an 7 Tagen die Woche. Was es 2019 sonst noch Neues bei Förch gibt, erfahren die Kunden im zweiten Halbjahr bei weiteren spannenden Messen aus erster Hand. Neben den Hausmessen der einzelnen Verkaufsniederlassungen stehen die INNOFA am Förch- Konzernsitz in Neuenstadt am Kocher (22. bis 24. November 2019) an, die Nordbau Neumünster (11. bis 15. September 2019) und die Equip Auto Paris in Frankreich (11. bis 19. Oktober 2019).

„Die Messen sind unser direkter Draht zum Kunden und ein wichtiger Feedbackkanal für uns“, konstatiert Gerhard Heilemann: „Bei allem was wir aus unseren Branchen hören, sind wir äußerst zuversichtlich, den positiven Trend in unserem Unternehmen fortsetzen zu können.“

Quelle: Förch