Tipps für die dunkle Jahreszeit Werkstatt

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5 Tipps von A.T.U für klare Sicht in Herbst und Winter

Je kürzer die Tage, desto schlechter die Sicht – im Herbst und Winter kann das Autofahren schnell zum gefährlichen Blindflug werden. Nicht nur die Dunkelheit, auch die tief stehende Sonne macht dem Fahrzeuglenker zu schaffen. Dichter Nebel, starke Regen- oder Schneefälle tun ihr Übriges. Wer bei diesem Wetter den Überblick am Steuer behalten und auch von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen werden möchte, sollte die folgenden fünf Tipps von A.T.U-Experte Franz Eiber beherzigen.

Lichtanlage prüfen

Sehen und gesehen werden – das ist entscheidend für die Sicherheit im Straßenverkehr. Zu Beginn der dunklen Jahreszeit steht daher traditionell eine gründliche Reinigung, aber auch eine Überprüfung der Lichtanlage am Fahrzeug an. Sind Abblend-, Fern-, und Tagfahrlicht auf beiden Seiten voll funktionsfähig? Gibt es Probleme bei Blinkern, Nebel- oder Bremsleuchten? Am besten führt man diesen Test zu zweit durch oder nutzt den kostenlosen Lichtcheck in der Werkstatt – beispielsweise bei A.T.U.

Scheinwerfer einstellen

„Wer keine LED- oder Xenon-Leuchten mit automatischer Einstellung hat, sollte im Herbst seine Scheinwerfereinstellung überprüfen lassen“, betont Eiber.

Sind diese falsch eingestellt, wird die Straße nicht richtig ausgeleuchtet. Zudem besteht die Gefahr, dass der entgegenkommende Verkehr geblendet wird. Was viele Autofahrer übersehen: Bei schwerer Beladung, zum Beispiel bei der Fahrt in den Herbsturlaub, müssen auch die Scheinwerfer entsprechend angepasst werden.

Tagsüber mit Licht fahren

Das Fahren mit Licht bei Tag ist in Deutschland nur bei starken Sichtbehinderungen durch Nebel, Regen oder Schnee vorgeschrieben – es ist aber erwiesenermaßen deutlich sicherer und daher in vielen anderen europäischen Ländern bereits Gesetz. Aufgrund der schlechten Sicht- und Wetterverhältnisse ist es ratsam, auch hierzulande im Herbst und Winter grundsätzlich mit eingeschaltetem Tagfahr- oder alternativ mit Abblendlicht zu fahren.

Blendreize vermeiden

So einfach – und doch so wirksam: Blitzsaubere Scheiben von innen und außen sind das beste Hilfsmittel gegen gefährliche Blendreize durch die tief stehende Sonne bei Tag, aber auch durch entgegenkommende Fahrzeuge bei Nacht. Ist der Fahrer bei Nebel unterwegs, sorgen Nebelscheinwerfer plus Abblendlicht für Abhilfe. Beim Einsatz der Nebelschlussleuchten ist jedoch Vorsicht geboten: Um den nachfolgenden Verkehr nicht zu blenden, erlaubt die Straßenverkehrsordnung das Einschalten erst ab Sichtweiten unter 50 Metern. Ein guter Anhaltspunkt für die Entfernung sind die Leitpfosten am Straßenrand, sie sind in der Regel 50 Meter voneinander entfernt.

Beschlagene Scheiben verhindern

Zu Blendeffekten kommt es auch durch beschlagene Autoscheiben. Sind diese gut gereinigt, laufen sie zwar nicht so schnell an, ganz vermeiden lässt sich das in der kalten Jahreszeit jedoch nicht. Heizung, Lüftung und ein geöffnetes Seitenfenster sorgen in der Regel schnell wieder für eine klare Sicht. Auch das Einschalten der Klimaanlage ist empfehlenswert, um die Feuchtigkeit im Wagen zu reduzieren. Hilfreich ist auch, die Wasserabläufe unter der Motorhaube von feuchten Laubresten zu befreien, die Fußmatten zu trocknen und keine nassen Sachen im Wagen zu deponieren. Wem das zu umständlich erscheint, der kann auch auf spezielle Luftentfeuchter aus dem Autofachhandel, beispielsweise von A.T.U, zurückgreifen.

Quelle: A.T.U