BorgWarner: Neue Turboladertechnologie Industrie

borgwarner turboladertechnologie r2s

Zweistufige Aufladung steigert Leistung und Kraftstoffeffizienz

  • Erste auf dem Markt erhältliche R2S-Turboladertechnologie mit kostengünstigem Gussstahlgehäuse
  • Neues, kompaktes Design spart Platz im Motorraum
  • Optimiert Leistung und Kraftstoffverbrauch

BorgWarner liefert seine innovative zweistufige, geregelte Turboladertechnologie (R2S®) für den neuesten 2,9-Liter-Reihensechszylinder-Dieselmotor OM 656 von Daimler. Vorerst ist die Technologie in der 2017 erschienenen, aktualisierten Mercedes-Benz S-Klasse erhältlich. BorgWarners zweistufige, geregelte Aufladung reduziert Kraftstoffverbrauch und Emissionen der Oberklasse-Limousine. Gleichzeitig sorgt das Aufladekonzept für einen optimalen Drehmomentverlauf bei souveräner Leistung und hohen Abgasrückführungsraten, auch unter Volllast.

„Durch ihre optimierte Bauweise hilft unsere Turboladerlösung Automobilherstellern dabei, Herausforderungen beim Packaging, wie zum Beispiel begrenzten Bauraum und hohe Temperaturen, zu meistern“, sagt Frédéric Lissalde, President und General Manager, BorgWarner Turbo Systems. „Wir freuen uns, unsere Kunden mit unserer hocheffizienten Turboladertechnologie bei der Einhaltung anspruchsvollster Standards zu unterstützen.“

BorgWarners zweistufiges, geregeltes Aufladungssystem ist das erste, das mit einem robusten Turbinengehäuse aus Gussstahl auf dem Markt erhältlich ist. Darüber hinaus sind der elektrisch betätigte Steller sowie das Lager- und Kompressorgehäuse dieser innovativen Lösung wassergekühlt. BorgWarners R2S-System besteht aus zwei verschieden großen, in Reihe geschalteten Turboladern. Dabei ist der kompaktere Hochdruck-Turbolader mit der neuesten VTG-Technologie (Variable Turbinengeometrie) ausgestattet. Der größere Wastegate-Turbolader für den Niederdruckbereich verfügt währenddessen über eine sogenannte „Ported Shroud“, die den Luftstrom gleichmäßig auf die Blätter des Kompressorrads verteilt. Im unteren Drehzahlbereich übernimmt der Hochdruck-Turbolader den Großteil der Verdichtungsleistung und bietet schnellsten Ladedruckaufbau ohne spürbares Turboloch.

Mit steigender Drehzahl öffnet sich ein Bypassventil und leitet nahezu den gesamten Abgasstrom zum Niederdruck-Turbolader. Dieser übernimmt daraufhin den Hauptteil der Verdichtung und ermöglicht hohe Ladedrücke bei maximaler Effizienz. Dank ihrer elektrischen Betätigung passt sich BorgWarners zweistufige, geregelte Turboladertechnologie sehr schnell an sich ändernde Betriebsbedingungen an. Damit verkürzt die Technologie Reaktionszeiten und verringert den Schadstoffausstoß.

Quelle: BorgWarner

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