Gut gerüstet fürs Winterreifen-Geschäft Dienstleistung

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Qualität ist Mehrwert – Tipps für den Winterreifen-Wechsel

In der kommenden Reifenwechsel-Saison steht wieder viel Arbeit für die Kfz-Werkstätten an. Mit guter Vorbereitung, cleveren Serviceangeboten und Verantwortungsbewusstsein – schließlich geht es um die Sicherheit jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers! – können Betriebe in dieser arbeitsreichen Zeit beim Autofahrer punkten und ihr Profil schärfen.

Wenn es kalt wird in Deutschland, Regen, Schneefall und Glatteis die Fahrbahnen zu gefährlichen Schleuderfallen macht, sind gute Winter- oder Ganzjahresreifen gefragt. Der Gesetzgeber schreibt für Winterreifen ein Mindestprofil von 1,6 mm vor, Experten empfehlen sogar eine Restprofiltiefe von 4 mm, die die Traktion auf rutschigen Straßen gewährleisten soll. Autofahrer, die auch im Winter auf Ihr Fahrzeug angewiesen sind, sollten Sie jetzt darauf ansprechen, einen Termin für den bevorstehenden Reifenwechsel zu machen.

Planung ist alles

Um als Werkstattbetrieb gut vorbereitet ins Winterreifengeschäft zu starten, empfiehlt es sich, bereits im Vorfeld sehr genau zu planen und zu überlegen, wie man seinen Kunden einen Top-Kundenservice anbieten kann. Zunächst einmal müssen ausreichend Reifen vorrätig sein. Der gute Kontakt zu einem Reifengroßhändler ist entscheidend. Ein guter Anhaltspunkt, welcher Bedarf in den Herbstmonaten auf Werkstätten zukommt, sind die eingelagerten Reifen. Experten schätzen, dass etwa 25 Prozent von ihnen ausgetauscht werden müssen. Je besser über den Bestand Buch geführt wird, umso einfacher gestaltet sich die Planung. Wer seine Kunden und ihre Bedürfnisse kennt, kann in etwa voraussehen, welcher Arbeits- und Materialaufwand bevorsteht, und entsprechend vorsorgen.

Das Wetter im Auge behalten

Ein weiterer wichtiger, jedoch weitaus weniger gut planbarer Faktor, ist das Wetter. Die vergangenen Winter waren durchgehend zu warm, doch auf einen weiteren warmen Winter zu schließen, wäre voreilig. Sicher ist lediglich, dass Autofahrer in Regionen, in denen der Winter erfahrungsgemäß milder verläuft, etwa in den Ballungszentren im Westen oder im Norden Deutschlands, gern auf Ganzjahresreifen zurückgreifen, um Kosten und Aufwand zu sparen. Das sollten Werkstätten beim Einkauf entsprechend berücksichtigen. Und Besitzern von Ganzjahresreifen dennoch einen Reifencheck anbieten, wenn sie etwa zum Wintercheck kommen. Darüber hinaus unabdingbar: Die Wetterberichte im Auge behalten. Solange die Temperaturen noch einigermaßen stabil sind, werden die Autofahrer mit dem Wechsel warten. Der große Ansturm beginnt, sobald die ersten Schneefallmeldungen durch die Presse gehen.

Zusatzleistungen anbieten

Der Reifenwechsel ist aber auch eine ideale Gelegenheit, dem Kunden weitere, damit verbundene Zusatzleistungen anzubieten. Das beginnt beim standardmäßigen Reifencheck und der Aufklärung über den Zustand der Reifen, sowie der Bedeutung eines einwandfreien Pneus und setzt sich während der Reifenmontage fort. So sollte der fachkundige Blick unbedingt auch auf Stoßdämpfer, Bremse und Aufhängung fallen. Im Schadensfall kann hier die notwendige Reparatur gleich mitangeboten werden. Diese Aufmerksamkeit weiß der Kunde in der Regel zu schätzen und da sein Fahrzeug bereits auf der Hebebühne steht, fällt die Entscheidung zur Reparatur deutlich leichter. Eine hervorragende Möglichkeit zur Kundenbindung sind außerdem kleine Gratisleistungen. Vom Frostschutzmittel für die Scheibenwaschanlage bis hin zur Behandlung der Dichtungsgummis an Türen und Fenstern: Über diese kleinen Aufmerksamkeiten freut sich jeder Kunde.

Durch RDKS-Montage Profil schärfen

Die immer größere Verbreitung von Reifendruck-Kontrollsystemen (RDKS) ist ebenfalls eine Chance: Seit November 2014 müssen alle Neuwagen mit einem solchen System ausgestattet sein. Viele Autofahrer, die ihre Reifen früher selbst gewechselt haben, sind seitdem gefordert, sich an einen Fachbetrieb zu wenden. Mit kompetenter Installation und Kalibrierung der Sensoren können Kfz-Mechatroniker punkten. Viel zu häufig wird diese erbrachte Zusatzleistung jedoch gar nicht in Rechnung gestellt. Ein Fehler: Wer gute Arbeit leistet, sollte sich nicht zu schade sein, sich dafür angemessen bezahlen zu lassen.

Quelle: Initiative Qualität ist Mehrwert

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