A.T.U Tipps für den Frühling Bremssystem, Fahrwerk, Karosserie und Lack, Klima, Reifen, Werkstatt

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Sechs Tipps von A.T.U für den Start in den Autofrühling

Nach einem heftigen Winter mit Schnee-, Salz- und Schmutzattacken sind die Autos in Deutschland reif für eine Frühjahrskur. Wer rechtzeitig die Spuren beseitigt, die Väterchen Frost hinterlassen hat, kann sein Fahrzeug vor teuren Folgeschäden schützen. Sechs Tipps vom A.T.U-Kfz-Experten Franz Eiber für einen guten Start in den Autofrühling.

1. Zeit für den Reifenwechsel

Jetzt ist die Zeit gekommen für den Reifenwechsel. Sommerreifen punkten in der warmen Jahreszeit mit einer besseren Straßenhaftung, einem exakteren Lenkverhalten und vor allem mit einem deutlich kürzeren Bremsweg. Wichtig beim Reifenwechsel ist das korrekte Auswuchten der Räder sowie eine ausreichende Profiltiefe: gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter, zum Schutz vor Aquaplaning sind für Sommerreifen jedoch mindestens drei Millimeter empfehlenswert.

2. Weg mit dem Streusalz

Nach der langen Winterperiode ist es ratsam, den Wagen einer gründlichen Reinigung zu unterziehen. Rückstände von Streusalz und hartnäckigem Schmutz können sonst schnell zu Rost führen. Damit es in der Waschstraße nicht zum „Lackpeeling“ kommt, rückt man dem gröbsten Dreck am besten schon vorab mit einem Dampfstrahler zu Leibe. Wichtig: Ausreichend Abstand halten und nicht zu viel Druck verwenden! Nach der Frostperiode ist zudem eine Unterbodenwäsche fällig, diese sollte jedoch in der Waschanlage erfolgen.

3. Keine Chance für Rost

Vereister Schnee und Split verursachen im Winter oft kleine Kratzer im Lack – vor allem an Radläufen, Schwellern und an der Fahrzeugfront. Werden diese nicht zeitnah ausgebessert, drohen Rostflecken. Bei kleineren Schadstellen greift man einfach selbst zu Lackstift und Politur, bei größeren empfiehlt es sich, eine Werkstatt aufzusuchen. „Mit dem innovativen Smart-Repair-Verfahren von A.T.U können viele Lackschäden ohne Ausbau von Karosserieteilen schnell und kostengünstig ausgebessert werden“, betont Franz Eiber.

4. Freie Sicht durch klare Scheiben

Eventuelle Steinschläge in der Windschutzscheibe lässt man besser sofort reparieren, bevor es zu Rissen kommt. Die Kosten hierfür übernimmt in der Regel die Kaskoversicherung. Zum Frühjahrsbeginn sollten auch alle Scheiben innen und außen gründlich gereinigt, der winterliche Schmutzfilm entfernt und die Scheibenwischer kontrolliert werden. Sind sie porös, brüchig oder ziehen bereits Schlieren, ist ein Austausch angebracht. Um die lästigen Insektenreste auf der Windschutzscheibe besser zu beseitigen, sollte ein entsprechender Reinigungszusatz in der Waschanlage verwendet werden.

5. Flüssigkeiten und Beleuchtung checken

Ein weiterer Punkt auf der Checkliste ist die Kontrolle der Außenbeleuchtung inklusive Blinkern und Bremslichtern. Darüber hinaus sollten auch das Motoröl sowie die Brems- und Kühlflüssigkeit überprüft und gegebenenfalls aufgefüllt werden.

6. Achtung Fahrwerkschäden

Das Auffahren auf winterlich verschneite Bordsteinkanten oder Eisklumpen zieht manchmal auch ernste Fahrwerkschäden nach sich. Wenn Radaufhängung, Achsen oder Lenkung nicht mehr richtig übereinstimmen, kann das nicht nur negative Auswirkungen auf die Reifen, sondern auch auf das gesamte Lenk- und Fahrverhalten des Wagens haben.

Quelle: A.T.U

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