Automechanika 2016 mit Rekordzahlen Automechanika 2016, Dienstleistung

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Höchste Ausstellerbeteiligung in der Geschichte der Automechanika Frankfurt

In Zeiten von Digitalisierung und Vernetzung bestätigt Kfz-Branche wirtschaftliche Top-Rolle - Messe Frankfurt expandiert im Bereich „Mobility & Logistics“

Auf der weltweit führenden internationalen Fachmesse Automechanika Frankfurt werden rund 4.820 Aussteller (2014: 4.660) aus den Bereichen Ausrüstung, Teile, Zubehör, Management & Services erwartet, rund 1.000 davon mit Produkten aus dem Bereich Nutzfahrzeuge. Zulegen konnte die Veranstaltung, die vom 13. bis 17. September 2016 mit 305.000 Bruttoquadratmetern erneut das gesamte Messegelände belegen wird, nicht nur auf Ausstellerseite, sondern auch in Sachen Internationalität. Unternehmen aus insgesamt 76 Ländern (2014: 71) präsentieren sich einem großen internationalen Fachpublikum aus Handel, Industrie und Werkstatt.

Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, über die Rolle der Messe als Branchenbarometer: „Die Top-Position von Kfz-Industrie und Kfz-Handel spiegelt sich in einer neuen Rekordbeteiligung auf der Automechanika in Frankfurt.“ Laut Institut für Handelsforschung (IFH, Köln) nehmen die für die Fachmesse Automechanika relevanten Wirtschaftszweige in der EU 27 ein Gesamtvolumen von ca. 1,35 Billionen Euro ein.

Zu den für die Automechanika Frankfurt relevanten Wirtschaftszweigen zählen auf der industriellen Versorgungsstufe Autoteile, Zubehör und Kfz-Bereifungen, auf der Distributionsstufe die entsprechenden Handelsformate sowie in Ergänzung dazu die Instandhaltung bzw. Reparatur von Kfz. Die in 2015 erwirtschafteten 1.349,8 Mrd. Euro entsprechen einem Plus von 4,8 % gegenüber dem Vorjahr. Der umsatzstärkste Wirtschaftszweig ist der Kfz-Handel mit 806,3 Mrd. Euro (gemessen an Endverbraucherpreisen) gefolgt von der Marktversorgung der Hersteller von Autoteilen/ Zubehör und Bereifung von Kraftwagen (218,9 Mrd. Euro, gemessen an Herstellerabgabepreisen) und dem Umsatz an Instandhaltung und Reparatur (135,5 Mrd. Euro, gemessen an Endverbraucherpreisen).

Themenschwerpunkte der diesjährigen Messe sind Mobilitätskonzepte der Zukunft, entsprechende Services und Werkstattlösungen, die Innovation Awards und Aus- und Weiterbildung. Detlef Braun fasst zusammen: „Die gesamte Kfz-Branche ist hellwach. Viele unserer Kunden aus dem Teilebereich, dem Handel und der Werkstatt sind dabei, sich neue Produkt- und Geschäftsfelder zu erschließen. In den kommenden Tagen präsentieren sie der Welt hier in Frankfurt ihre Lösungen und Innovationen bei der immer stärkeren Vernetzung und Digitalisierung von Fahrzeugen.“

Die Festhalle Frankfurt wird auf der Automechanika Frankfurt zum „Zukunftslabor“: Dort erwartet Messebesucher ein ganzes Feuerwerk an Innovationen und Zukunftsideen für den Individual- und Güterverkehr mit Pkw und Nutzfahrzeugen. Die Unternehmen stammen aus der Teileindustrie, der Werkstattausrüstung, Softwareentwicklung, dem Fahrzeugbau, der Zubehörentwicklung und -vermarktung, der Energiewirtschaft oder dem Transport- und Logistikgewerbe. Ausstellungsschwerpunkte sind unter anderem Elektromobilität, Telematik-Systeme und Lösungen für die interne und externe Fahrzeugvernetzung. Außerdem Apps und Softwarelösungen für Vernetzung, intelligente Verkehrssteuerung sowie Anwendungen zur effektiven Flottensteuerung.

Vor diesem Hintergrund investiert die Messe Frankfurt in neue Veranstaltungen. Jüngst wurde ein neuer Geschäftsbereich „Mobility & Logistics“ gegründet.

Detlef Braun schaut nach vorne: „Wir werden uns künftig breiter aufstellen, was Themen und Formate angeht. Wir denken über den Automotive Aftermarket hinaus und erweitern unser Portfolio um Konferenzen, Roadshows und Festivals für die Branchen Automotive gesamt, Transport & Logistics.“

Eine neue Konferenzserie ist z.B. die internationale Roadshow Connected Mobility, die am 15. September im Forum startet, mit weiteren Stationen in Shanghai (2. Dezember 2016) und Austin, Texas (11. März 2017). Zu den neuen Fachmessen zählen die Automotive Engineering Show in Indien, die Lkw-Fachmessen Futuroad Expo Johannesburg und die Comtrans in Moskau sowie die Logistikfachmessen Materials Handling und Scalex. Ein ganz anderes Format ist das Festival of Motoring, das letzte Woche in Johannesburg seine Premiere gefeiert hat (31. August bis 4. September 2016). Entwickelt wurde das Veranstaltungskonzept aufgrund der Anforderungen der Autohersteller in Südafrika.

In zwei Jahren, zur 25. Ausgabe der Automechanika Frankfurt vom 11. bis 15. September 2018, findet die REIFEN, lizensiert durch die Messe Essen, erstmals parallel zur Automechanika Frankfurt statt. Im Ausland kooperieren beide Leitmessen bereits seit 2014 und präsentieren sich künftig gemeinsam an 14 Standorten in 13 Ländern – von Birmingham bis Shanghai. Profitieren sollen beide Seiten: der Reifenhandel und der Werkstattbereich, denn die Branchen wachsen immer mehr zusammen.

Quelle: Automechanika

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