Continental – Unfallfreies Fahren Elektronik / Elektrik, IAA, Industrie

Unfallfreies Fahren - Continental

 Continental präsentiert auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016 die Technologie zum unfallfreien Fahren für Nutzfahrzeuge

Schaut 250 Meter weit voraus: Fernbereichsradar erkennt auch Fußgänger, die teilweise verdeckt sind – Konzentration auf das Verkehrsgeschehen: Head-up Display mit Frontscheiben- oder Combiner-Technik verfügbar

Frankfurt/Hannover, im September 2016. Keine Verkehrstoten, keine Verletzten, keine Unfälle: Continental hat sich mit der Vision Zero das unfallfreie Fahren zum langfristigen Ziel gesetzt. Noch immer sterben jährlich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 1,25 Millionen Menschen weltweit aufgrund von Verkehrsunfällen. Hier setzen die Komponenten und Systeme des internationalen Technologiekonzerns und Automobilzulieferers Continental an: Sie machen nicht nur Pkw, sondern auch Nutzfahrzeuge sicherer. Ein Fernbereichsradar identifiziert auch von Fahrzeugen teilweise verdeckte Fußgänger – und leitet im Notfall ein Bremsmanöver ein. Dank Head-up Display muss der Fahrer den Blick nicht von der Straße lösen, um wichtige Fahrinformationen zu erhalten. Beide Technologien zeigt Continental auf der IAA Nutzfahrzeuge. Sicherheit ist eines der bestimmenden Messethemen am Stand A06 in Halle 17.

Radarsensor ermöglicht bedeutenden Schritt in Richtung Unfallvermeidung

In kritischen und unübersichtlichen Situationen schnell und sicher reagieren – dabei unterstützt die Radartechnologie von Continental Lkw-Fahrer. Der hochauflösende Fernbereichsradar (Advanced Radar Sensor) unterscheidet zwischen statischen sowie bewegten Objekten. In Verbindung mit einer Reichweite von bis zu 250 Metern und einem breiten Sichtfeld kann er den Fahrer rechtzeitig in Gefahrensituationen warnen und notfalls eingreifen. Das Besondere: Neben Fahrzeugen werden erstmalig auch Fußgänger erkannt. So können schwere Unfälle im Stadtverkehr verhindert werden. Denn der Radar erkennt sogar durch ein Fahrzeug teilweise verdeckte Fußgänger. In einer Notsituation wird eine automatische Bremsung eingeleitet – ein weiterer bedeutender Schritt in Richtung Unfallvermeidung. Ein ebenso großer Vorteil des Sensors ist seine Robustheit: Selbst bei schlechten Sichtverhältnissen durch Nebel, Sprühregen oder blendende Sonneneinstrahlung erkennt er Objekte zuverlässig.

Neben dem Notbremsassistenten können auf Basis des Fernbereichsradars zudem weitere Funktionen wie die vorausschauende Kollisionswarnung (Forward Collision Warning), bei der der Fahrer vor einer bevorstehenden Kollision akustisch und optisch gewarnt wird, oder der intelligente Tempomat angeboten werden. Hierbei wird das Fahrgeschehen vor dem Fahrzeug kontinuierlich beobachtet und der nötige Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen automatisch angepasst, ohne dass der Fahrer ständig abbremsen oder beschleunigen muss.

17.500 erfolgreiche Testkilometer: Head-up Display bietet zahlreiche Anzeigemöglichkeiten

Als eines der weltweit ersten Unternehmen hat Continental ein Head-up-Display (HUD) für Nutzfahrzeuge entwickelt. Die Anzeige projiziert wichtige Fahrinformationen als farbiges Bild in das Sichtfeld des Fahrers. So sorgt das HUD als Ergänzung zum konventionellen Kombi-Instrument für mehr Sicherheit und Komfort. Hersteller können zwischen vier Varianten wählen: Continental bietet das Display als Frontscheiben- oder Combiner-HUD an, zudem können Kunden entscheiden, ob die Anzeige im oberen oder unteren Sichtfeld eingeblendet wird (Look-up- bzw. Look-down-Konzept).

Die Anzeigemöglichkeiten des  sind vielfältig und können vom Hersteller ebenso wie die Farbgebung frei definiert werden: Je nach verfügbaren Quellen reicht die Auswahl von Geschwindigkeit, Navigationshinweisen und Warnmeldungen über Verkehrszeichen, wie Überholverbote oder Geschwindigkeitsbegrenzungen, bis hin zum Abstandswarner, der Tankfüllung und der Restlenkzeit bis zur nächsten fälligen Pause anzeigt. Der Fahrer erhält alle wichtigen Informationen genau dort, wo er sie braucht – in seinem Sichtfeld. Zudem muss er den Blick nicht, wie beim konventionellen Kombi-Instrument, kurzzeitig von der Straße lösen.

„Das Head-up-Display trägt maßgeblich zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Der Fahrer kann das Geschehen ermüdungsfrei überwachen, da sich das Auge nicht vom Fern- auf den Nahbereich und zurück fokussieren muss. Das HUD hält ihn darüber auf dem Laufenden, was in seiner näheren Umgebung passiert – etwa den Abstand zum Vordermann, ein Stauende oder plötzliche Wetterereignisse wie Starkregen“

, erläutert Dr. Michael Ruf, Leiter der Business Unit Commercial Vehicles und Aftermarket. Im unternehmenseigenen InnovationTruck, der auch auf der IAA Nutzfahrzeuge zu sehen ist, ist die Technologie bereits seit mehr als 17.500 Kilometern erfolgreich im Einsatz.

Quelle:  Continental

 

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