ZF – Service-Qualität Industrie, Mobility, Nutzfahrzeuge

Stossdaempferpruefstand_1970er ZF

Service-Qualität stets neu denken

  • ZF Services-Lösungen sichern Mobilität weltweit
  • Pflege der Produktmarken ist Pflicht
  • Vernetzt in die Zukunft

23.06.2015 – ZF Services setzt die Systemkompetenz von ZF im Aftermarket konsequent fort – und steht damit in einer Jahrzehnte währenden Tradition. Mit integrierten Lösungen für das Gesamtsystem Antrieb und Fahrwerk sowie dem kompletten ZF-Produktportfolio sichert das Geschäftsfeld die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Fahrzeugen und Anlagen über deren gesamten Lebenszyklus. Die Vorbereitungen zur vernetzten Werkstatt der Zukunft markieren im Jubiläumsjahr des Mutterkonzerns den nächsten strategischen Schritt.

Unter dem Namen ZF Services firmiert der Bereich seit 2008. Traditionell hat bedarfsgerechter Service bei ZF aber schon lange eine hohe Bedeutung: 1938 wurde in Dortmund die erste Kundendienststelle eröffnet. 1958 entstand mit der ersten ausländischen Produktionsstätte des Konzerns in Brasilien auch ein eigener Service-Standort vor Ort. Ab den frühen siebziger Jahren wurde das Netz zunächst in Europa kontinuierlich ausgebaut, bis dann die Stützpunkte weltweit einen aktiven Beitrag zur Mobilitätsentwicklung leisteten. Sie fungieren dabei stets als Brückenkopf der ZF Friedrichshafen AG, die einen strategischen Vorteil in ihrer Gesamtkompetenz sieht, die Entwicklung, Produktion und sämtliche After Sales-Leistungen umfasst.

Zur Globalisierungsstrategie von ZF insgesamt gehörte also uneingeschränkt die Etablierung von eigenen Service-Standorten auf der ganzen Welt und der Aufbau eines Netzes von inzwischen 650 Service-Partnern. Das Leistungsangebot dieser Servicestandorte umfasst Präventivüberholungen, Um- und Nachrüstungen für mehr Effizienz, Komfort und Sicherheit, Reparatur von ZF-Getrieben, ein umfassendes Angebot an ZF-Austauschaggregaten für reduzierte Standzeiten und variable Servicepakete für Flottenbetreiber.

Stetige Weiterentwicklung des Portfolios

Der Aufbau eines professionellen Ersatzteilegeschäftes ging einher mit der zunehmenden Motorisierung in den 50er, 60er Jahren. Die Automobilhersteller fokussierten sich auf den Vertrieb der hergestellten Fahrzeuge, während ihre Zulieferunternehmen Organisationen für den Ersatzteilevertrieb aufbauten. In diesem Geschäft kam bzw. kommt den Produktmarken eine starke Bedeutung zu. Daher pflegt ZF die Produktmarken seiner im Laufe der letzten Jahrzehnte erworbenen Unternehmen. So gibt es zwar nicht mehr das Unternehmen Fichtel & Sachs, unter Sachs werden jedoch heute noch Stoßdämpfer und Kupplungen verkauft. Die Marke Lemförder deckt die Bereiche Fahrwerk/Lenkung und Gummimetallteile ab, während unter ZF Lenksyteme Lenkgetriebe und Lenkungspumpen und unter ZF Parts Ölwechselkits vertrieben werden. Man lieferte an Werksvertreter, diese an den Großhandel, der dann wiederum die Werkstätten versorgte. Ein dreistufiger Vertriebsweg, der sich langsam, aber deutlich verändert hat. Werksvertreter haben sich zu Großhändlern gewandelt, eine enge Verbindung zu „ihrer“ Marke ist jedoch bestehen geblieben.

Zunächst als Kundenbindungskonzept Richtung Werkstatt, entwickelte Fichtel & Sachs bereits 1984 das „Sachs Original Partnerprogramm“, eine Vorstufe des ersten produktorientierten Werkstattkonzepts für herstellerunabhängige Kfz-Betriebe, dem „Original-Sachs-Service“ (OSS). Man startete mit reinen technischen Informationen für die Werkstätten, bis man deren Bedarf an Marketingunterstützung sah und attraktive Aktionspakete zur professionellen Kundenansprache entwickelte. Ein Urlaubs-Check gehört seitdem zum Standardangebot einer Werkstatt – und nicht nur einer deutschen. Die internationale Adaptierbarkeit von Aktivitäten und Konzepten wird bei ZF Services stets mitgedacht.

Als OSS 2012 von ZF Services [pro]Tech abgelöst wurde, einem Werkstattkonzept, das alle Produktmarken des ZF-Konzerns umfasst, nutzten es noch 28.000 Werkstätten weltweit. Mit dem Joint Venture „Alltrucks“ bietet ZF Services zudem seit 2013 zusammen mit Bosch und Knorr-Bremse das erste Full-Service-Konzept für Nutzfahrzeugwerkstätten an. Die internationale Einführung dieser Konzepte wird derzeit umgesetzt.

Engagement für die Branche

Wer in seiner Branche Impulse für die Zukunft setzen will, muss den Markt und seine Einflussfaktoren verstehen. Daher hat sich ZF Services stets in zahlreichen Initiativen engagiert – sowohl auf deutscher (VDA) wie auf europäischer Ebene (CLEPA, FIGIEFA). Als Gründungsmitglied des 2002 gegründeten Vereins freier Ersatzteilemarkt (VREI e.V.) oder der Initiative „Qualität ist Mehrwert“, fördert ZF Services den Austausch innerhalb der Branche und setzt sich für ein starkes Qualitätsbewusstsein ein. Helmut Ernst, Vorsitzender der Geschäftsleitung ZF Services betont: „Nur eine starke Branche kann die Herausforderungen, die die Zukunft bereithält, erfolgreich begegnen. Trends wie beispielsweise die E-Mobilität oder das Internet der Dinge bringen auch für den Aftermarket Veränderungen mit sich.“

Vernetzt in die Zukunft

Bei ZF Services beginnt der Wandel schon heute: Mit Openmatics, der freien Telematik-Plattform oder Trainings im Bereich Hochvolt bietet ZF Services seinen Kunden und Partnern ein auf die Zukunft ausgerichtetes Leistungsportfolio. „Auch die Verbindung zwischen Werkstatt und Fahrzeug gehört zum Internet der Dinge“; erklärt Helmut Ernst. „Deshalb werden wir für diesen Bereich Lösungen entwickeln. Das Fahrzeug teilt sich mit und wir werden dafür sorgen, dass es in den freien Werkstätten auch verstanden wird.“

Derzeit ist ZF Services mit mehr als 4.200 Mitarbeitern an 77 Standorten sowie 650 Servicepartnern weltweit präsent. Sie stellen schnelle Verfügbarkeit und maximale Servicequalität sicher. Zum Kundenkreis zählen neben Großhändlern auch die Fahrzeughersteller, Speditionen, öffentliche Verkehrsbetriebe, Maschinenbaufirmen, Betreiber von Windkraftanlagen, Reedereien und schließlich der Autofahrer selbst.

Quelle: www.zf.com

 

 

 

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