Benecke-Kaliko hilft asiatische Kunden Industrie, Interieur

Messungen - Benecke-Kaliko h

Optimale Unterstützung für asiatische Kunden

  • Benecke-Kaliko hilft bei der Messung von Emissionen im Fahrzeuginnenraum
  • Vergleichbare Ergebnisse gewährleistet
  • Beutel-Messmethode unter die Lupe genommen

Benecke-Kaliko kann auch asiatische Kunden optimal bei der Messung von Emissionen im Fahrzeuginnenraum unterstützen. Dazu haben die Labore des Spezialisten für dekorative Fahrzeuginnenraummaterialien die in Asien gebräuchliche Beutel-Messmethode unter die Lupe genommen und die Einflussfaktoren untersucht, die die Messergebnisse beeinflussen. Durch entsprechende Vorgaben und einen einheitlichen Versuchsaufbau können nun auch mit dieser Methode vergleichbare Ergebnisse erzielt werden.

Als gefragter Partner der Automobilindustrie setzt Benecke-Kaliko auf innovative und nachhaltige Produkte. Ein wichtiges Thema dabei sind möglichst geringe Emissionen im Fahrzeuginnenraum, die mit verschiedenen Methoden gemessen werden können. Wenn es darum geht, sowohl die VOC-Emissionen als auch die Aldehyd- und Ketonemissionen von den Kunststoffmaterialien im Kfz zu bestimmen, setzt vor allem die asiatische Automobilindustrie sehr häufig auf Beutel-Methoden. Denn im Vergleich zu dem VDA-Verfahren ist die Beutel-Methode weniger kostenaufwändig, weil das Prüfequipment – die Beutel und der Ofen – deutlich preiswerter sind als der Prüfungsschrank nach VDA 276.

Während beispielsweise beim deutschen Verband der Automobilindustrie (VDA) die Schadstoffkonzentrationen in einem Prüfschrank gemessen werden, werden in Asien die Proben meist in Beutel verpackt im Ofen erhitzt. Gemessen wird dann die Schadstoffkonzentration im Beutel. Allerdings wird die Vergleichbarkeit der Prüfungsergebnisse dabei erschwert, weil jeder Fahrzeughersteller seine eigene Prüfungsvorschrift für die Beutel-Methode hat, die mehr oder weniger von der ISO-Norm 12219-2 abweicht.

Benecke-Kaliko hat die verschiedenen Vorgaben bezüglich ihres Einflusses auf das Ergebnis untersucht. So wurden Prüfungsbedingungen wie Probenvorkonditionierung, Ofentemperatur, Ofenzeit, Probengröße, Füllvolumen des Prüfungsbeutels gezielt variiert. „Man erhält weitgehend gleiche qualitative Ergebnisse, es werden also die gleichen Substanzen gefunden“, fasst Dr. Roland Freudenmann, weltweiter Leiter der Versuchslabore bei Benecke-Kaliko, die Ergebnisse zusammen. Anders ist es allerdings um die quantitativen Ergebnisse, also die Schadstoffkonzentration, bestellt: Diese hängen sehr stark von den unterschiedlichen Prüfungsbedingungen ab.

Auf die Vorbereitung kommt es an
Den größten Einfluss hat nach den Untersuchungen von Benecke-Kaliko die Vorbereitung der Proben. „Hier kann die Abweichung bis zu 2.000 Prozent betragen“, betont Freudenmann. Der zweite Parameter, der das Ergebnis sehr stark beeinflusst, ist die Ofentemperatur. „Die VOC-Emissionen steigen um 1.000 und Aldehyde-Emissionen um 300 Prozent, wenn die Ofentemperatur mit 80 °C statt 60 °C vorgegeben ist“, sagt Freudenmann.

Auch die Temperierdauer von beispielsweise zwei Stunden müsse exakt eingehalten werden, weil sich die Emissionsergebnisse bei abweichenden Zeiten deutlich ändern. „Somit ist auch eine Varianz von Ofen zu Ofen mit verschiedenen Heizcharakterisiken zu erwarten“, lautet Freudenmanns Schlussfolgerung. Keine oder nur wenige Einflüsse haben in den Laboren von Benecke-Kaliko veränderte Füllvolumen der Prüfungsbeutel und unterschiedliche Entnahmegeschwindigkeiten ergeben: „Wenn man die Probengröße von 8 cm mal 10 cm auf 10 cm mal 10 cm anhebt, ist der quantitative Emissionsunterschied nur gering.“

Obwohl die Probenkonditionierung das Ergebnis einer Messung mit der Beutel-Methode am meisten beeinflusst, ist sie bei einigen Vorschriften nicht oder nur grob festgelegt. „Aber ohne eine Festlegung wie bei der Methode VDA 278 – „produktionsfrisch einschweißen, im Prüfinstitut sieben Tage konditionieren bei Raumtemperatur, dann prüfen“ – sind sehr große Streuungen bei allen Beutelmethoden zu erwarten. Eine gemeinsame Vorgabe mit beispielsweise sieben Tagen bei Raumtemperatur wäre deshalb eine wichtige Voraussetzung, um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen“, lautet Freudenmanns Fazit.

Durch einen entsprechenden Prüfungsaufbau und Festlegung der entscheidenden Einflussfaktoren kann Benecke-Kaliko nun den asiatischen Kunden zu aussagekräftigen Ergebnissen verhelfen. Darüber hinaus kann Benecke-Kaliko mit innovativen Produkten wie dem emissionsarmen Acella Eco zur Verbesserung der Luftqualität in Fahrzeuginnenräumen beitragen

Quelle: www.contitech.de

 

 

 

 

 

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