Schaeffler wächst weiter profitabel Industrie

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Schaeffler mit starkem Umsatzwachstum

  • Umsatz steigt über 9,0 Mrd. EUR; währungsbereinigtes Wachstum bei 9,0 % in den ersten neun Monaten

  • Ergebnisqualität mit 13,5 % EBIT-Marge deutlich verbessert

  • Investitionen deutlich über Vorjahresniveau

  • Free Cash Flow trotz hoher Einmalbelastungen positiv

SCHAEFFLER AG, HERZOGENAURACH 2014-11-20 – Die Schaeffler Gruppe hat in den ersten neun Monaten 2014 ihren Umsatz um 7,1 % auf über 9,0 Mrd. EUR gesteigert und damit ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Ohne Berücksichtigung von Währungseffekten betrug das Umsatzwachstum der Gruppe 9,0 %.

Der wesentliche Treiber der positiven Umsatzentwicklung war erneut das Automotive-Geschäft. Der Umsatz in der Sparte Automotive konnte um 8,8 % auf rd. 6,7 Mrd. EUR gesteigert werden. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 10,5 % und damit erneut deutlich über dem Wachstum der weltweiten Fahrzeugproduktion. Der Umsatz der Sparte Industrie verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 einen Umsatzanstieg von 2,7 % auf rd. 2,4 Mrd. EUR. Ohne Berücksichtigung von Währungseffekten stieg der Umsatz der Sparte Industrie um 4,9 %.

Das höchste Umsatzwachstum erzielte die Schaeffler Gruppe in der Region Greater China mit einer Steigerung von 24,5 % gegenüber den ersten neun Monaten 2013, gefolgt von der Region Asien/Pazifik, in der der Umsatz um 8,9 % zunahm. Die Regionen Europa und Americas verzeichneten im Vergleich zu den neun Monaten 2013 ein Umsatzwachstum von 5,1 bzw. 3,4 %.

Das operative Ergebnis (EBIT) der Schaeffler Gruppe erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 177 Mio. EUR auf 1,2 Mrd. EUR (Vj.: 1,0 Mrd. EUR). Die EBIT-Marge der Schaeffler Gruppe stieg damit um 1,2 %-Punkte auf 13,5 % (Vj.: 12,3 %). Die Verbesserung des EBIT resultierte vor allem aus der positiven Umsatzentwicklung der Sparte Automotive und der konsequenten Steuerung der Overhead-Kosten.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag in den ersten neun Monaten 2014 bei 600 Mio. EUR (Vj.: 919 Mio. EUR). Darin enthalten sind einmalige Auszahlungen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Kündigung von Anleihen im zweiten Quartal 2014 in Höhe von insgesamt 158 Mio. EUR. Darüber hinaus wurde ebenfalls im zweiten Quartal 2014 die EU-Kartellstrafe in Höhe von 371 Mio. EUR beglichen.

Die Investitionen betrugen 500 Mio. EUR und lagen damit deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (Vj.: 343 Mio. EUR). Sie betrafen im Wesentlichen den weiteren Aufbau von Fertigungskapazitäten. Insbesondere in den Regionen Greater China und Europa wurde stark investiert. Die Investitionsquote – gemessen am Konzernumsatz – lag mit 5,5 % ebenfalls über dem Niveau des Vorjahres (4,1 %), jedoch noch leicht unter dem Jahreszielwert von 6 bis 8 % des Umsatzes.

Auf dieser Basis ergab sich für die ersten neun Monate 2014 ein positiver Free Cash Flow in Höhe von 103 Mio. EUR (Vj.: 589 Mio. EUR). Ohne die o.g. Einmaleffekte lag der Free Cash Flow bei 632 Mio. EUR.

Die externen Netto-Finanzschulden (Finanzverbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmit-tel ohne Gesellschafterdarlehen) betrugen zum 30. September 2014 5,8 Mrd. EUR. Der Verschuldungsgrad, definiert als Verhältnis von Netto-Finanzschulden zu angepasstem EBITDA, lag zum 30. September 2014 unverändert bei 2,6 (31. Dezember 2013: 2,6).

Aufgrund der positiven Entwicklung in den ersten neun Monaten 2014 bestätigt die Schaeffler Gruppe die im ersten Quartal angehobene Prognose zum Geschäftsverlauf für das Gesamtjahr 2014. Das Unternehmen geht weiterhin davon aus, ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von größer 7 % zu erzielen. Die Prognose für die operative EBIT-Marge liegt unverändert bei 12 bis 13 %.

Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler Gruppe, sagte:

„Auch im dritten Quartal 2014 ist es uns trotz des herausfordernden Umfelds gelungen, unseren Wachstumskurs fortzusetzen und gleichzeitig die Ergebnisqualität zu verbessern. Mit unserem Strategiekonzept ‚Mobilität für morgen‘ sind wir bestens positioniert, um auch in Zukunft weiter profitabel zu wachsen.“

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

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Quelle: www.schaeffler.com