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SKF unterstützt mit Technik und Know-how Industrie

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Formula Student Germany 2014: SKF unterstützt mit Technik und Know-how

Rennställe wie bei den Profis

Schweinfurt, den 07. Juli 2014 - Die Formula Student Germany (FSG) ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem sich Studierende aus aller Welt am Hockenheimring treffen. Dort treten die Studis insgesamt sechs Tage lang in ihren selbstgebauten Rennwagen gegeneinander an. Ob sie nun mit Verbrennungs- oder Elektromotoren an den Start gehen: Entscheidend für den Sieg ist ein möglichst gutes Gesamtpaket aus Konstruktion und Rennperformance, Finanzplanung und Verkaufsargumenten. Ein wichtiger Partner dieses Wettbewerbs ist SKF: Der Technologiekonzern gehört zu den Hauptsponsoren. Er unterstützt seine Teams u. a. mit Material und Know-how und verschafft den Studenten womöglich attraktive Zukunftsperspektiven.

202 Teams aus 38 Ländern haben sich in diesem Jahr für den rasanten Wettbewerb angemeldet – 115 davon gehen vom 29. Juli bis zum 3. August auf dem Hockenheimring in zwei Kategorien an den Start: Bei der Formula Student Combustion (FSC) treten Boliden mit traditionellen Verbrennungsmotoren gegeneinander an, die Formula Student Electric (FSE) ist für elektrisch angetriebene Fahrzeuge vorgesehen.

Auf der Strecke messen sich die selbstgebauten Rennwagen in verschiedenen Disziplinen wie Achter-Fahren, Beschleunigungstests, Autocross und Langstreckenrennen. Dabei müssen die Rennwagen Schnelligkeit, Haltbarkeit, optimales Handling und Zuverlässigkeit beweisen. Eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobilhersteller- und Zulieferindustrie bewertet zudem die Konstruktion sowie den Kosten- und Businessplan jedes Teams. Thomas Fucks beispielsweise, Projektleiter Hochleistungsaktuatoren bei SKF, war im vergangenen Jahr als technischer Judge dabei. Noch heute zeigt er sich überaus beeindruckt. „Auf der einen Seite stehen die ,großen Teams‘, die von ihrer Hochschule oder auch engagierten Sponsoren tatkräftig unterstützt werden. Diese Crews entwickeln Boliden, die durch ihre Professionalität überzeugen“, meint Fucks. „Auf der anderen Seite sind da aber auch die ,kleinen Teams‘, die fast auf sich allein gestellt sind. Umso mehr beeindrucken die mutmaßlichen ‚Underdogs‘ durch ihren Enthusiasmus, ihre Leidenschaft und insbesondere durch ihr Improvisationstalent!“

 SKF ist bereits seit 2011 einer der Hauptsponsoren der Formula Student. In diesem Jahr unterstützt der Technologiekonzern sieben Teams in beiden Kategorien. Beim traditionellen Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren sind dies das Team FaSTTuBe der TU Berlin und der Rennstall der FH Esslingen. In der FSE sponsert SKF das Fast Forest Team der FH Deggendorf, das Elefant Racing Team der Uni Bayreuth, das Green Team der Uni Stuttgart, das Team Starcraft der TU Ilmenau sowie das Team Elbflorace der TU Dresden.

„Wir überweisen den Rennställen aber nicht einfach nur Geld. Wir stellen ihnen insbesondere Material und Know-how zur Verfügung“, betont Manfred E. Neubert, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH. Dabei kann jedes Team auf das gesamte Portfolio der Unternehmens zurückgreifen: Lager- und Lagereinheiten, Dichtungen und Mechatronik. Für die Motorlagerung liefert SKF zum Beispiel Dünnringlager in Hybridausführung, für die Radaufhängung Radachsen, Zentralmuttern und Radträger. Darunter befinden sich auch regelrecht „filigrane“ Radträgerteile aus hochwertigem Aluminium, um ein Maximum an Gewicht zu sparen. Auch für die Radlager stellen die SKF Spezialisten Dünnringlager bereit, um das Gewicht entsprechend der Bauweise des jeweiligen Boliden zu minimieren. Jeder Fahrer erhält zudem noch einen Rennoverall. „Im Prinzip versorgen wir unsere Partner in der Formula Student genauso umfassend wie die Profis in der Formel 1“, fasst Reinhold Mahr, Manager Technical Sales & Application Engineering bei SKF zusammen, „und dort sind so gut wie alle Rennwagen mit Lösungen von SKF unterwegs!“

Außer der „Hardware“ erhalten die Nachwuchsteams von den SKF Mitarbeitern auch Unterstützung in Sachen Konzeption und Konstruktion. Der technische Support reicht sogar bis hin zur Ursachenermittlung mancher Probleme und natürlich deren Lösung. „Beispielsweise haben wir für ein Team die Dünnringlager samt Schmierstoff ganz genau unter die Lupe genommen“, berichtet Michael Richter vom Schadensfalluntersuchungsteam bei SKF: „Dabei haben wir festgestellt, dass die Proben einen erhöhten Restschmutzgehalt aufwiesen. Der hohe Restschmutzgehalt im Schmierstoff ist offenbar durch Materialabträge der Laufbahnen, Kugeln und Käfige hervorgerufen worden.“ Diese Abträge wiederum ließen sich letztlich auf das Eindringen von Fremdpartikeln, also Straßenschmutz usw., zurückführen. „Da an keinem der Lager ein Material- oder Herstellfehler festgestellt wurde, müssen hier die Einbaubedingungen optimiert werden – zum Beispiel in Sachen Überarbeitung des Dichtungskonzepts“, so Richter. Ergo können auch Tipps zur korrekten Montage der Lager sehr wertvoll sein.

SKF freut sich über die Ergebnisse, die die Teams bisher erreichen konnten. „Was die Studenten bei diesem Wettbewerb präsentieren, sind wirklich Meisterwerke der Ingenieurskunst“, zeigt sich Manfred E. Neubert begeistert. Ein Beispiel: Im vergangenen Jahr landete bei den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor der von SKF unterstützte Rennstall der Hochschule Esslingen auf dem Siegertreppchen – als Dritter der Gesamtwertung.

Die Formula Student passt damit sehr gut zu SKF. Denn der Technologiekonzern kann hier die Leistungsfähigkeit seiner effizienzsteigernden Lösungen im Automobilbau unter Beweis stellen. Gleichzeitig trägt das Unternehmen dazu bei, zu zeigen, dass attraktiver Rennsport inzwischen auch mit Elektrofahrzeugen machbar ist. „Wir werden mit dieser Veranstaltung zudem unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Förderer des Ingenieurnachwuchses gerecht“, meint Neubert. Denn die Formula Student fördere aktiv die Bildung und Zusammenarbeit junger Menschen.

Davon profitieren am Ende viele Seiten. „Beispielsweise hat SKF die Chance, frische Ideen aufzunehmen“, so Bastian Mattlener vom SKF Organisationsteam. Außerdem dürfe man Folgendes nicht vergessen: „Wer sich hier beteiligt, legt definitiv Know-how, Engagement, Kreativität und Teamfähigkeit an den Tag – Eigenschaften, die sich so mancher Arbeitgeber wünscht. Insofern lernen wir womöglich sehr frühzeitig künftige Kollegen oder auch spätere Kunden kennen!“

Info:       dietmar.seidel@skf.com

Quelle:   www.skf.com

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