Ist das Auto wirklich urlaubsfit? Werkstatt

2014-06-10_01_ZF_Services_Urlaubscheck_Beratung

Ist das Auto wirklich urlaubsfit?

  • Defekte Fahrwerkkomponenten als unterschätztes Risiko

  • Fahrzeugprüfung in der Fachwerkstatt steigert Sicherheit

  • Bei Anhängerbetrieb Getriebeölwechsel für Pkw-Automatgetriebe ratsam

Das Auto ist der Deutschen liebstes Transportmittel – dies gilt auch für die Fahrt in den Urlaub: Mehr als 50 Prozent der Bundesbürger greifen dabei auf den Pkw zurück. Damit dieser seine Aufgaben jedoch zufriedenstellend erfüllen kann, sollten die Werkstätten ihre Kunden für einen speziellen Fahrzeug-Check vor dem Urlaub sensibilisieren. Wirklich Sicherheit gewinnt nur der Autofahrer, so die Botschaft, der nicht nur Reifen, Batterie, Beleuchtung, Bremsen oder Flüssigkeitsstände überprüft, sondern zudem Fahrwerkkomponenten – insbesondere Stoßdämpfer und Federn – in der Fachwerkstatt kontrollieren lässt.

Sicherheitsfaktor Fahrwerk

Schätzungen zufolge sind aktuell rund 15 Prozent der deutschen Pkw mit verschlissenen oder defekten Stoßdämpfern unterwegs. Autofahrer bemerken das häufig nicht sofort, weil sich Dämpfer allmählich abnutzen. Funktionieren Dämpfer oder Federn nur eingeschränkt, birgt das bereits bei normaler Beladung Gefahren: Der Bremsweg verlängert sich, das Kurvenverhalten wird instabil, bei plötzlichen Ausweichmanövern schaukelt das Auto auf und bei Nässe kommt es früher zu Aquaplaning. Auch elektronische Fahrhilfen wie ABS, ASR oder ESP verlieren an Wirkung. Diese Negativeffekte zeigen sich bei vollbesetzten oder mit schwerem Gepäck beladenen Pkw – wie bei Urlaubsfahrten üblich – noch deutlicher.

Daher rät ZF Services den Fachwerkstätten, Kunden beim Standard-Urlaubscheck eine Prüfung der Fahrwerkkomponenten zu empfehlen. So sollte generell bei jedem Pkw mit mehr als 80.000 Kilometern Laufleistung beziehungsweise nach fünf bis sechs Jahren Laufzeit – und danach alle 20.000 Kilometer – eine Stoßdämpferkontrolle durchgeführt werden. Ist ein Wechsel des Bauteils erforderlich, sollten Werkstätten diesen stets paarweise pro Achse vornehmen. Außerdem gilt es, Zusatzkomponenten wie Federbeinstützlager, Druckanschläge oder Schutzrohre zu checken, um einer davon ausgehenden Beeinträchtigung des Fahrverhaltens vorzubeugen. Wer sich für Produkte von ZF Services entscheidet, profitiert zusätzlich: Sachs Stoßdämpfer, Fahrwerkfedern und Service Kits sind in Erstausrüstungsqualität und exakt auf das jeweilige Fahrzeug abgestimmt. Dasselbe gilt für Lemförder Lenkungs- und Fahrwerkteile.

Balsam fürs Getriebe

Besonderen Komfort auf ausgedehnten Urlaubsfahrten bieten Pkw, die über ein ZF-Automatgetriebe verfügen. Um in jeder Fahrsituation maximale Performance zu liefern, sind die Getriebe technisch aufwändig konstruiert. Auch das Öl spielt eine maßgebliche Rolle, denn es beeinflusst sowohl die Schaltqualität als auch die Lebensdauer. Ab Werk sind Automatgetriebe von ZF daher mit hochwertigem, teil- oder vollsynthetischem ZF LifeguardFluid befüllt: Dieses hält unter normalen Bedingungen über die gesamte Laufzeit. Wird das Fahrzeug jedoch sehr stark beansprucht, etwa durch häufigen Anhänger beziehungsweise Wohnwagenbetrieb, entstehen immer wieder hohe Betriebstemperaturen. Diese führen zu einer schnelleren Alterung des Öls und damit einem erhöhten Verschleiß des Getriebes. Werkstätten sollten daher dieser Kundengruppe im Rahmen eines Urlaubschecks, spätestens j nach 80.000 bis 120.000 Kilometern beziehungsweise acht Jahren einen Getriebeölwechsel empfehlen.

Damit Fachwerkstätten diesen Service schnell, effizient und einfach durchführen können, hat ZF Services spezielle Ölwechselkits der Marke ZF Parts für mehr als 600 Fahrzeugmodelle mit 5- oder 6-Gang-Automatgetrieben von ZF im Portfolio: Das Paket beinhaltet sämtliche Ersatzteile, die Werkstätten für den Ölwechsel benötigen. Hinzu kommt, passend zum jeweiligen Getriebetyp, die notwendige Ölmenge ZF LifeguardFluid.

Die wichtigsten Arbeitshinweise zum Ölwechsel bei Automatgetrieben hat ZF Services umfassend in der Serviceinformation (Nr. 30094), die online unter www.zf.com/serviceinformation zur Verfügung steht, zusammengefasst.

Fabiola Wagner

Head of ZF Services Communications
Telefon: +49 9721 4756-110
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Info:      fabiola.wagner@zf.com

Quelle   www.zf.com